Hagener Polizei kontrolliert 739 Fahrzeuge bei europaweiter Gurt-Aktion
Amelie FrankeHagener Polizei kontrolliert 739 Fahrzeuge bei europaweiter Gurt-Aktion
Hagener Polizei beteiligt sich an europaweiter Gurtkontrolle
Vom 10. bis 16. März 2025 nahm die Polizei Hagen an einer europaweiten Aktionswoche zur Überprüfung der Anschnallpflicht teil. Die von ROADPOL organisierte Kampagne sollte Autofahrer und Mitfahrer an die gesetzliche Verpflichtung erinnern, sich während der Fahrt anzuschnallen. Während der Kontrollwoche überprüften Beamte Hunderte von Fahrzeugen und ahndeten Verstöße.
Im Rahmen der einwöchigen Aktion kontrollierte die Polizei in Hagen insgesamt 739 Fahrzeuge. Dabei wurden 37 Personen ohne angelegten Sicherheitsgurt angetroffen. In drei Fällen saßen Kinder ungesichert oder ohne geeignete Rückhaltevorrichtung im Auto.
In Deutschland besteht die Gurtpflicht seit dem 1. Januar 1976. Trotz der langjährigen Regelung stellen die Beamten immer wieder fest, dass Fahrer und Mitfahrer die Vorschrift missachten. Die Behörden betonen, dass das Nichtanlegen des Sicherheitsgurts das Risiko schwerer Verletzungen bei einem Unfall deutlich erhöht.
Die Aktion war Teil einer übergreifenden Initiative von ROADPOL, einem Netzwerk europäischer Verkehrspolizeien. Zwar lenkte die Kontrollwoche besonders die Aufmerksamkeit auf das Thema, doch führt die Hagener Polizei auch außerhalb solcher Kampagnen regelmäßig Gurtkontrollen durch.
Verstöße gegen die Anschnallpflicht wurden mit Bußgeldern geahndet. Die Polizei rief alle Verkehrsteilnehmer dazu auf, sich vor jeder Fahrt anzuschnallen. Die Kontrollen dienen als wiederkehrende Mahnung, diese grundlegende Sicherheitsmaßnahme nicht zu vernachlässigen.






