Gummersbach kämpft um Immobilien für dringend benötigten Wohnraum
Gummersbach drängt darauf, mehrere wichtige Immobilien von der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) zu übernehmen. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund wachsenden Drucks auf dem lokalen Wohnungsmarkt, der durch den stetigen Zuzug neuer Bewohnerinnen und Bewohner angetrieben wird. Die Stadt hat nun Gespräche mit Landesministern aufgenommen, um die Grundstücke für künftige Bauprojekte zu sichern.
Zu den betroffenen Objekten zählen die ehemaligen Polizeigebäude in der Karl- und Hindenburgstraße, das alte Amtsgericht in der Moltkestraße sowie das brachliegende Gelände der ehemaligen Fachhochschule am Sandberg. Bürgermeister Helmenstein und sein technischer Beigeordneter Jürgen Hefner verweisen auf die zunehmende Belastung des Gummersbacher Wohnungsmarktes – insbesondere im bezahlbaren Segment.
Die Sicherung dieser Standorte gestaltet sich jedoch nicht einfach. Dennoch gibt es ein positives Signal: Der zuständige Minister hat zugesagt, die Angelegenheit mit dem Finanzminister zu besprechen, der die BLB beaufsichtigt. Ein möglicher Durchbruch könnte beim ehemaligen Kriminalpolizeipräsidium in der Hindenburgstraße gelingen, das für die Umwandlung in Studentenwohnheimplätze vorgesehen ist.
Die Einwohnerzahl Gummersbachs wächst weiterhin, was die Nachfrage nach Wohnraum weiter anheizt. Angesichts begrenzter Alternativen betrachtet die Stadt diese Immobilien als entscheidend, um die aktuelle Wohnungsnot zu lindern.
Die nächsten Schritte hängen von den Verhandlungen zwischen Gummersbach und der Landesregierung ab. Bei Erfolg könnte die Übernahme der Grundstücke dringend benötigten Wohnraum schaffen – darunter auch Studentenwohnungen. Vorerst bleibt die Stadt verhalten optimistisch, in naher Zukunft eine Einigung zu erzielen.






