Guadalajara-Filmfestival krönt Red Hangar und Querida Fátima als große Sieger 2024
Elias KochGuadalajara-Filmfestival krönt Red Hangar und Querida Fátima als große Sieger 2024
Das 41. Filmfestival von Guadalajara endete mit einer Reihe herausragender Preisträger und neuer Initiativen
Juan Pablo Sallatos Red Hangar dominierte den iberoamerikanischen Wettbewerb und gewann sämtliche Hauptpreise. Gleichzeitig ehrte das Festival Branchenpersönlichkeiten und startete frische Kooperationen in der Region.
Der argentinische Regisseur Juan Pablo Sallato sah seinen Film Red Hangar im Ibero-Amerika-Wettbewerb alle Preise abräumen. Das Werk gewann unter anderem den Preis für den besten Film. Hauptdarsteller Nicolás Zárate teilte sich den Schauspielerpreis mit María Magdalena Sanizo, die für ihre Rolle in Die Tochter des Kondors ausgezeichnet wurde.
Auch in der Sektion Premio Mezcal gab es einen klaren Favoriten: Querida Fátima sicherte sich die Auszeichnungen für bester Film, beste Regie (für Regisseurin Lila Avilés) sowie den Publikumspreis. In der Kategorie Guadalajara Construye erhielt die argentinisch-spanische Koproduktion Armer Daniel gleich fünf Preise.
Über die Wettbewerbe hinaus würdigte das Festival wichtige Branchenleistungen. Elena Vilardell wurde für ihr Engagement bei der Stärkung der Verbindungen zwischen den iberoamerikanischen Filmsektoren mit einer besonderen Ehre bedacht. Auch Darren Aronofsky erhielt eine internationale Auszeichnung für sein Schaffen.
Neue Projekte erhielten ebenfalls Aufwind: Die kolumbianisch-französische Koproduktion Name und Nachname gewann den mit 350.000 US-Dollar dotierten Hauptpreis von BDC Prods. Beim 22. Koproduktionstreffen sicherten sich Der Flüsterer und Die andere Seite wichtige Sachpreise.
Ein weiterer Höhepunkt war die Lancierung von Iberfest, einer gemeinsamen Initiative von elf iberoamerikanischen Filmfestivals. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Kommunikation zu vereinfachen und die Zusammenarbeit zu intensivieren. Zu den bemerkenswerten Vorführungen während des Festivals zählte auch Ein eigenes Kind der chilenischen Regisseurin Maite Alberdi.
Die diesjährige Ausgabe des Festivals unterstrich sowohl kreative als auch branchenbezogene Erfolge. Red Hangar und Querida Fátima gingen als große Gewinner hervor, während neue Fördergelder und Partnerschaften die Weichen für zukünftige Projekte stellten. Die Veranstaltung festigte Guadalajaras Rolle als zentraler Knotenpunkt des iberoamerikanischen Kinos.






