10 April 2026, 18:19

Großrazzia in NRW: Zoll deckt illegale Beschäftigung und Lohnbetrug auf

Papier mit mehreren beigefügten Zetteln, auf denen jeweils der Text "Brisker & Shellard's Patent Safety Match" steht.

Großrazzia in NRW: Zoll deckt illegale Beschäftigung und Lohnbetrug auf

Am 6. Dezember 2024 fand eine groß angelegte, behördenübergreifende Kontrollaktion in mehreren Städten statt. Die Leitung übernahm das Hauptzollamt Düsseldorf, an der Operation waren 92 Zollbeamte sowie 138 Mitarbeiter anderer Behörden beteiligt. Überprüft wurden Bars, Kneipen und weitere Betriebe auf Einhaltung des Arbeitsrechts, Lohnzahlungen und illegale Beschäftigungspraktiken.

Im Fokus standen die korrekte Anmeldung von Arbeitnehmern, Sozialleistungen, Arbeitserlaubnisse sowie ausbeuterische Arbeitsbedingungen. Die Teams prüften zudem Verstöße gegen den Mindestlohn und den Verkauf unversteuerter Tabakwaren. In mehreren Fällen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung und Sozialleistungsbetrug eingeleitet.

Aufgedeckt wurden unter anderem Lohnunterschreitungen, illegal beschäftigte ausländische Arbeitskräfte sowie Verstöße gegen Meldepflichten. Zudem sammelten die Behörden Erkenntnisse über clanbezogene Aktivitäten und illegale Geschäftsstrukturen. Die jeweiligen Behörden leiteten die Ergebnisse in ihre Zuständigkeit weiter.

Das Hauptzollamt kündigte an, solche Kontrollen künftig auszuweiten und zu wiederholen. Als Ansprechpartner für Rückfragen wurde Fabian Pflanz benannt.

Die Aktion führte zu zahlreichen Ermittlungen und rechtlichen Schritten. Betrieben, die gegen Vorschriften verstoßen hatten, drohen nun Strafen oder weitere Überprüfungen. Künftige Kontrollen sollen nach demselben behördenübergreifenden Ansatz durchgeführt werden.

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