07 June 2026, 16:28

Greenpeace enthüllt: Wie Amazon Web Services fragwürdige Kunden unterstützt

Greenpeace enthüllt: Wie Amazon Web Services fragwürdige Geschäfte unterstützt

Greenpeace enthüllt: Wie Amazon Web Services fragwürdige Kunden unterstützt

Greenpeace hat einen neuen Bericht mit dem Titel Amazons giftige Cloud-Dienste veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht Amazon Web Services (AWS), der weltweit größte Anbieter von Cloud-Computing, dessen Geschäftspraktiken und Kundennetzwerk nun kritisch hinterfragt werden. Die Untersuchung wirft Fragen nach der ethischen Verantwortung des Tech-Konzerns auf und übt Druck auf das Unternehmen aus, seine Partnerschaften zu überdenken. Laut dem Report unterhält AWS Verbindungen zu mindestens 100 Unternehmen, die von Umwelt- und Rüstungsbeobachtern als problematisch eingestuft werden. Besonders hervorgehoben werden prominente Kunden wie der Fleischkonzern JBS und das Datenanalyseunternehmen Palantir. Beide stehen seit Langem wegen ihrer Rolle in Umweltzerstörung bzw. datenethischen Bedenken in der Kritik.

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Die Untersuchung zeigt zudem, dass 70 dieser Firmen auf der Schwarzen Liste des norwegischen Staatsfonds stehen – vor allem wegen finanzieller Verstrickungen in umstrittene Branchen. Greenpeace fordert AWS und ähnliche Cloud-Anbieter auf, die Zusammenarbeit mit Unternehmen zu beenden, die in Menschenrechtsverletzungen, Waffenhandel oder ökologische Schäden verwickelt sind.

Der Bericht geht jedoch über Einzelfälle hinaus und stellt die allgemeinen Geschäftspraktiken einiger AWS-Nutzer infrage. Gleichzeitig wird betont, dass die gesamte Cloud-Branche mehr Verantwortung für ihre technologische Infrastruktur übernehmen müsse. Die Erkenntnisse setzen Amazon unter Zugzwang, seine Kundenselektion und internen Richtlinien zu überprüfen. Die Veröffentlichung des Berichts markiert einen Wendepunkt in der Debatte um die ethischen Grundlagen von Cloud-Diensten. AWS sieht sich nun mit wachsendem öffentlichen Druck konfrontiert, transparenter zu agieren und mögliche Konsequenzen aus den aufgezeigten Verknüpfungen zu ziehen. Ob und wie der Konzern reagieren wird, bleibt abzuwarten.

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