05 April 2026, 04:18

Graham Linehan wirft BBC vor, ihn in Doctors als transfeindlich dargestellt zu haben

Cartoon-Illustration eines verzweifelten Mannes in einem blauen Anzug, der auf dem Boden liegt, und einer Frau in einem gelben Kleid, die auf einem Stuhl sitzt und ein Objekt hält, mit dem Text "Britishia zwischen Tod und den Doctors" darunter.

Graham Linehan wirft BBC vor, ihn in Doctors als transfeindlich dargestellt zu haben

Der Komiker Graham Linehan wirft BBC-Autoren vor, ihn in der inzwischen eingestellten Arztserie Doctors in einem negativen Licht dargestellt zu haben. Er behauptet, die fiktive Figur Dr. Graham Elton sei extra geschaffen worden, um ihn wegen seiner umstrittenen Ansichten an den Pranger zu stellen. Die BBC hat seit dem Serienende im vergangenen Jahr nicht auf die Vorwürfe reagiert.

Kritikpunkt ist für Linehan die Figur des geschiedenen Arztes Dr. Graham Elton, gespielt von Alex Avery. In der Serie wird der Charakter als aggressiv und transfeindlich gezeigt – Eigenschaften, die Linehan als Spiegel seines eigenen öffentlichen Images interpretiert. Seine Scheidung von Ehefrau Helen Serafinowicz im Jahr 2020 folgte auf massive Kritik an seinen transfeindlichen Äußerungen.

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BBC Studios wies jede Verbindung zwischen der Figur und Linehan entschieden zurück. Ein Sprecher betonte, die Charaktere in Doctors seien rein fiktiv und nicht von realen Personen inspiriert. Der Streit flammte erneut auf, nachdem Linehan sich zu The Capture, einer weiteren BBC-Serie, geäußert hatte, in der Ängste vor Migration mit Extremismus verknüpft werden.

Seine Vorwürfe kommen, nachdem sein Auftritt beim Edinburgh Fringe Festival 2023 wegen seiner Haltung abgesagt worden war. Trotz seiner Behauptungen hat die BBC seit dem Ende von Doctors 2024 keine weiteren Stellungnahmen abgegeben oder Konsequenzen gezogen. Der Sender hält an der Position fest, dass es sich bei den Figuren um fiktive Schöpfungen handelt. Eine offizielle Reaktion auf Linehans Vorwürfe steht aus, und die Serie bleibt abgesetzt.

Die Kontroverse unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und der medialen Darstellung gesellschaftlich umstrittenener Themen.

Quelle