Glücksrad-Gewinner bereut BMW-Gewinn nach versteckten Kosten und Steuern
Julian KleinGlücksrad-Gewinner bereut BMW-Gewinn nach versteckten Kosten und Steuern
Ein Glücksrad-Kandidat, der einen BMW gewann, bezeichnete den Preis später als Fehlentscheidung. Nach der Übergabe des Autos sah sich der Gewinner unerwarteten Kosten und finanziellen Verlusten gegenüber. Mittlerweile rät er anderen, bei Spielshows lieber Bargeld statt Sachpreise zu wählen.
Anfangs hatte der Kandidat sich über den Gewinn des Luxuswagens gefreut. Doch bevor er das Auto mitnehmen konnte, musste er dem Autohaus einen Scheck über 4.000 Dollar ausstellen. Hinzu kamen Umsatzsteuer und Zulassungskosten, die die Ausgaben weiter in die Höhe trieben.
Als er das Fahrzeug später an dasselbe Autohaus zurückgeben wollte, bot man ihm lediglich 26.000 Dollar. Schließlich verkaufte er es an einen anderen Händler für 32.000 Dollar. Nach Abzug der Einkommensteuer auf den Wert des Preises, des Wertverlusts und zusätzlicher Gebühren belief sich der Nettoertrag des Wagens auf etwa 16.000 Dollar.
Die Erfahrung hinterließ bei ihm Frust. Heute empfiehlt er künftigen Spielshow-Gewinnern, sich für Geldpreise statt hochwertiger Sachgewinne zu entscheiden.
Der BMW, den der Kandidat gewonnen hatte, kostete ihn am Ende mehr als erwartet. Durch Vorabzahlungen, Steuern und Wertverlust schrumpfte der tatsächliche Wert des Autos beträchtlich. Sein Rat an andere spiegelt die finanziellen Fallstricke wider, die mit Spielshow-Gewinnen einhergehen können.






