GLS Deutschland eröffnet hochmodernes Logistikzentrum in Essen für 60.000 Pakete täglich
Elias KochGLS Deutschland eröffnet hochmodernes Logistikzentrum in Essen für 60.000 Pakete täglich
GLS Deutschland eröffnet neues Großverteilzentrum in Essen
GLS Deutschland nimmt im Rahmen seiner Expansion im Ruhrgebiet ein neues, großes Umschlagzentrum in Essen in Betrieb. Die 16 Millionen Euro teure Anlage wird nach der für Sommer 2020 geplanten Inbetriebnahme bis zu 60.000 Pakete täglich abwickeln. Der Standort ist darauf ausgelegt, die Lieferzeiten zwischen Deutschland und den Benelux-Ländern zu verkürzen und setzt gleichzeitig auf Nachhaltigkeit – etwa durch Ladestationen für Elektrofahrzeuge und neu geschaffene Lebensräume für Tiere.
Das neue Depot erstreckt sich über rund 8.500 Quadratmeter im Gewerbegebiet Econova in Essen-Bergeborbeck. Dank der direkten Anbindung an die Autobahnen A42 und A40 ist der Standort optimal in das GLS-Netz eingebunden. Über 160 Laderampen ermöglichen die Abfertigung großer Paketmengen, wobei die Kapazität langfristig von 60.000 auf bis zu 200.000 Sendungen pro Tag ausgebaut werden soll.
Das Zentrum dient als wichtiger Knotenpunkt für den Warenverkehr zwischen Deutschland und der Benelux-Region. Das Zustellgebiet reicht von Gladbeck bis Mülheim an der Ruhr und von Duisburg bis Bochum. Martin Seidenberg, Geschäftsführer von GLS Deutschland, betont die Bedeutung Essens für die Steigerung der Kapazitäten im Ruhrgebiet und darüber hinaus.
Zu den Nachhaltigkeitsmaßnahmen gehören eine geplante Solaranlage auf dem Dach des Lagers sowie eine Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Ein Regenwassersammelsystem reduziert den Wasserverbrauch und erhält neu angelegte Biotope. Auf 4.000 Quadratmetern Fläche entstehen drei Teichsysteme und abwechslungsreiche Lebensräume, die heimischen Molchen, Kröten und anderen Tieren zugutekommen.
Die Investition in Höhe von 16 Millionen Euro markiert einen wichtigen Schritt im Ausbau des GLS-Netzwerks. Das Essener Zentrum wird nicht nur die Effizienz grenzüberschreitender Lieferungen steigern, sondern durch grüne Technologien auch die Umweltbelastung verringern. Die Aufnahme des Betriebs ist für den Sommer 2020 vorgesehen.






