Gesperrte Mühlendamm-Brücke zwingt Pendler auf gefährliche Umwege zum Burger Bahnhof
Julian KleinGesperrte Mühlendamm-Brücke zwingt Pendler auf gefährliche Umwege zum Burger Bahnhof
Die Sperrung der Mühlendamm-Brücke hat Radfahrer und Fußgänger ohne sichere Verbindung zur Burger Bahnhof-Station zurückgelassen. Lokale Initiativen fordern nun dringend Sanierungsarbeiten oder einen Ersatzbau, um die wichtige Querung wiederherzustellen. Ohne sie sind Pendler auf eine längere und gefährlichere Route entlang der schmalen Eschbachstraße angewiesen.
Die Brücke am Mühlendamm diente seit Langem als entscheidende Abkürzung für alle, die zum Burger Bahnhof unterwegs sind. Zudem ist sie Teil der Panorama-Radroute und bot eine sicherere Alternative zur überlasteten Eschbachstraße. Seit ihrer Schließung endet die Strecke im Nichts und zwingt Pendler auf riskantere Wege aus.
Bernhard Störer vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) fordert rasches Handeln, um eine sichere Passage wieder zu eröffnen. Die Initiative besteht darauf, dass die Brücke als exklusiver Übergang für Radfahrer, Schulkinder und Fußgänger erhalten bleibt. Selbst bei einer sofortigen Entscheidung wäre eine neue Brücke jedoch frühestens im Frühjahr 2023 fertig.
Der ADFC betont, wie wichtig es ist, die ursprüngliche Funktion der Brücke zu bewahren. Jeder Ersatzbau müsse den Vorrang für nicht-motorisierten Verkehr sicherstellen, damit die Strecke für den Alltagsgebrauch zugänglich bleibt.
Die aktuelle Situation lässt Pendlern kaum Alternativen und erhöht die Risiken auf dem Weg zum Burger Bahnhof. Mit einer Ersatzbrücke ist nicht vor Frühjahr 2023 zu rechnen – die Einschränkungen werden also vorerst bestehen bleiben. Bis dahin fordern Aktivisten Übergangslösungen, um den sicheren Zugang wiederherzustellen.






