Gemeinsam gefeiert: Ukrainisches Osterfest verbindet Solinger Bürger und Geflüchtete
Julian KleinGemeinsam gefeiert: Ukrainisches Osterfest verbindet Solinger Bürger und Geflüchtete
Ukrainische Geflüchtete und Solinger Bürger feiern am 24. April gemeinsam das orthodoxe Osterfest. Die innerhalb von nur 15 Tagen organisierte Veranstaltung stößt auf große Unterstützung in der Gemeinde und bietet traditionelle Rituale, Musik und Kunstausstellungen.
Die Feierlichkeiten beginnen um 12:30 Uhr im Amphitheater mit einer festlichen Ostergottesdienst, geleitet von Erzpriester Volodymyr Chayka. Während des Gottesdienstes werden 400 Laibe Paska – das traditionelle ukrainische Osterbrot – gesegnet. Gebacken wurden sie von einem Team ukrainischer und lokaler Frauen mit speziellen Backformen, die extra aus der Ukraine geschickt wurden.
Die Besucher erwarten Bastelaktivitäten, eine mobile Spielzone für Kinder und Osterkunst. Zu den Ausstellungen zählen Fotografien aus der Serie „Deadlines: Kriegsbilder des ukrainischen Fotojournalisten Maks Levin (1981–2022)“, die im künftigen Atelier des Künstlers Michael Boeck gezeigt werden. Ein Konzert ukrainischer Musiker rundet das kulturelle Programm ab.
Bürgermeister Tim Kurzbach hat die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen und betont deren lokale Bedeutung. Ein Informationsstand bietet Details zu Hilfsangeboten für ukrainische Geflüchtete in Solingen. Der Verein Güterhallen und seine Atelierkünstler haben Räumlichkeiten und volle Unterstützung bereitgestellt, um das Festival in kurzer Zeit zu verwirklichen.
Die Feier verbindet die Gemeinschaft durch geteilte Traditionen und kulturelle Darbietungen. Mit Essen, Musik und Kunst soll die Veranstaltung Trost und Verbundenheit für alle Teilnehmenden schaffen. Die Organisatoren haben zügig gearbeitet, um ein bedeutungsvolles Zusammenkommen für alle Gäste zu ermöglichen.






