Gelsenkirchens Polizei kontrolliert bei Aktion Gurt – 52 Verstöße gegen Anschnallpflicht
Felix HoffmannGelsenkirchens Polizei kontrolliert bei Aktion Gurt – 52 Verstöße gegen Anschnallpflicht
Die Polizei Gelsenkirchen beteiligte sich kürzlich an einer europaweiten Aktion zur Förderung der korrekten Anschnallpflicht. Die unter dem Namen Aktion Gurt durchgeführte Kampagne fand vom 9. bis 15. März 2026 statt. Beamte kontrollierten Fahrer und Mitfahrer an neuralgischen Punkten der Stadt, darunter in der Nähe der VELTINS-Arena und auf den Flohmärkten an der Trabrennbahn.
Während der einwöchigen Kontrollen wurden 52 Verkehrsteilnehmer ohne oder mit falsch angelegtem Sicherheitsgurt angetroffen. Darunter befanden sich 29 Kinder, die nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprechend gesichert waren. Die Maßnahme war Teil von ROADPOL, einem Netzwerk europäischer Verkehrsbehörden, das durch Überwachung und Aufklärung die Zahl der Verkehrstoten senken will.
Die Gelsenkirchener Polizei nimmt regelmäßig an ähnlichen Initiativen teil und setzt thematische Kontrollwochen ein, um gezielt Sicherheitsprobleme anzugehen. Während aus Südhessen 328 Verstöße gegen die Gurtpflicht gemeldet wurden, lag keine bundesweite Gesamtzahl für die aktuelle Kampagne vor.
Dass korrekt angelegte Gurte das Risiko schwerer Verletzungen bei Unfällen deutlich verringern, ist wissenschaftlich belegt. Die jüngste Aktion sollte diese Botschaft durch präventive Polizeiarbeit und Aufklärung verstärken.
Die Kampagne lenkte die Aufmerksamkeit auf anhaltende Defizite bei der Einhaltung der Anschnallpflicht, insbesondere bei Kindern. Gelsenkirchens Beteiligung steht für die übergeordneten Bemühungen, die Verkehrssicherheit durch zielgerichtete Kontrollen zu erhöhen. Die Polizei betonte erneut, dass korrekte Rückhaltesysteme im Falle eines Aufpralls Leben retten.






