24 April 2026, 22:14

Gefährlicher Chemikalien-Transport auf der A2: Lkw ohne Kennzeichnung gestoppt

Lastwagen vor einem Gebäude mit einer "Gefahr wegen offener Grabung"-Tafel geparkt, Bäume und Gebäude im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Gefährlicher Chemikalien-Transport auf der A2: Lkw ohne Kennzeichnung gestoppt

Ein Lastwagen mit gefährlichen Chemikalien wurde in den frühen Morgenstunden auf der Autobahn A2 bei Bielefeld angehalten. Das Fahrzeug, das gegen 3:40 Uhr gesichtet wurde, verfügte über keine funktionierenden Rücklichter und war nur mit blinkender Warnblinkanlage unterwegs. Nach Hinweisen besorgter Autofahrer griffen die Behörden schnell ein.

Der Lkw transportierte Natriumfluorid in seinem Auflieger, trug jedoch nicht die vorgeschriebene Gefahrgutkennzeichnung. Ein Streifenwagen der Autobahnpolizei Herford ortete das Fahrzeug und wies es an der Ausfahrt Vlotho-West von der Autobahn. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass eines der beladenen Fässer aufgrund mangelnder Sicherung umgekippt war.

Feuerwehrkräfte untersuchten das beschädigte Fass und begannen damit, dessen Inhalt in einen Auffangbehälter umzufüllen, um mögliche Lecks zu verhindern. Vorsorglich wurde ein Sicherheitsradius von 50 Metern um den Lkw abgesperrt. Sowohl der Fahrer als auch ein Polizeibeamter wurden von der Feuerwehr dekontaminiert.

Der Lastwagen wurde als nicht verkehrssicher eingestuft und erhielt Fahrverbot. Die Verkehrsabteilung der Bielefelder Polizei wird nun die Fahrtdatenschreiber des Fahrzeugs auswerten, um weitere Verstöße zu prüfen.

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Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Verkehrssperrung, während die Einsatzkräfte die Unfallstelle sicherten. Die fehlende Beleuchtung, die mangelnde Gefahrgutkennzeichnung und die unsachgemäß gesicherte Ladung warfen erhebliche Sicherheitsbedenken auf. Die Ermittlungen der Behörden dauern an, um zu klären, ob weitere Sanktionen verhängt werden.

Quelle