Fußballtalente retten Biotope: Greuther Fürths Naturschutz-Projekt im Spitalwald
Julian KleinFußballtalente retten Biotope: Greuther Fürths Naturschutz-Projekt im Spitalwald
Die SpVgg Greuther Fürth setzt sich gemeinsam mit dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) für den Umweltschutz ein. Seit 2024 besteht die Partnerschaft, die junge Fußballer durch praktische Naturschutzprojekte für ökologische Verantwortung sensibilisieren soll. Nun wurde ein weiteres gemeinsames Vorhaben im Spitalwald von Langenzenn erfolgreich umgesetzt. Nachwuchsspieler des Vereins beteiligten sich an der Renaturierung eines degradierten Entwässerungsgrabens. Das Projekt ist Teil des Langenzennner Aquatischen Biotopverbunds, einer Initiative der Stadt Langenzenn und des LBV. Ziel war es, das Gewässer so umzugestalten, dass es Wasser besser speichern kann – zum Nutzen der heimischen Flora und Fauna.
Die jungen Athleten brachten Holzpfähle und Faschinen im Graben an, um den Wasserhaushalt zu stabilisieren und neue Lebensräume zu schaffen. Durch die Maßnahmen soll die Artenvielfalt im Wald gefördert werden. Der renaturierte Graben trägt nun dazu bei, das Ökosystem langfristig zu stärken.
Das übergeordnete Ziel der Kooperation bleibt der Schutz und die Aufwertung kleiner Gewässer und ihrer Umgebungen. Gleichzeitig sollen künftige Initiativen die Verbindung zwischen Sport und Naturschutz weiter vertiefen. Das Projekt zeigt, wie lokaler Fußball und Umweltschutz Hand in Hand arbeiten können. Die Zusammenarbeit zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem LBV unterstreicht die Bedeutung praktischer Umweltbildung – nicht nur für die Natur, sondern auch für die Entwicklung junger Menschen.






