Framework erhöht RAM-Preise – doch die Marge sinkt für besseren Absatz
Felix HoffmannFramework erhöht RAM-Preise – doch die Marge sinkt für besseren Absatz
Framework passt Preise für Arbeitsspeicher und Hauptplatinen an aktuelle Marktbedingungen an. Das Unternehmen bietet DDR5-RAM nun zu höheren Preisen an, reduziert gleichzeitig aber die eigenen Gewinnspannen bei Speichermodulen, um den Absatz zu fördern. Dadurch sind die Kosten für Komplettsysteme und Einzelkomponenten gestiegen.
Im Dezember 2022 verkaufte Framework DDR5-Arbeitsspeicher noch zu durchschnittlich 10 US-Dollar pro Gigabyte. Mittlerweile liegen die Preise für denselben Speicher zwischen 12 und 16 US-Dollar pro Gigabyte – ein Anstieg von bis zu 60 Prozent, abhängig von der Kapazität. Das Unternehmen orientiert sich dabei eng an seinen Einkaufskosten, um die Preise so niedrig wie möglich zu halten.
Die reine Hauptplatine mit einem AMD Ryzen AI Max+ 395 und 64 GB LPDDR5X startet nun bei 1.739 Euro. Wer mehr Leistung benötigt, zahlt für die gleiche Platine mit 128 GB Arbeitsspeicher 2.569 Euro. Ein komplettes Desktop-System mit 128 GB RAM beginnt bei 2.919 Euro.
Um den Verkauf von Laptops und Desktops zu unterstützen, verzichtet Framework zudem auf seine übliche Marge bei Arbeitsspeicher. Dennoch bleiben die Preise für SSDs in einigen Fällen ungewöhnlich niedrig – so werden 8-TB-Laufwerke gelegentlich deutlich unter den marktüblichen Preisen angeboten. Kund:innen können jedoch in Kürze mit weiteren Anpassungen bei den SSD-Preisen rechnen.
Die Änderungen spiegeln die gestiegenen Speicherkosten wider und sind Teil der Bemühungen, wettbewerbsfähige Preise zu halten. Mit dieser Strategie bleibt Framework flexibel und reagiert auf Marktveränderungen, während die Produkte weiterhin zugänglich bleiben. In den kommenden Wochen sind aktualisierte Preise für sowohl RAM als auch SSDs zu erwarten.






