27 April 2026, 18:18

Feuerwehrverband diskutiert Krisenvorsorge und Rettungsdienstzentrale im Ennepe-Ruhr-Kreis

Feuerwehrleute in Helmen und Ausrüstung sprühen drinnen Wasser aufeinander, mit einer Wand, Rohren, Feuerlöschern und einer Leiter im Hintergrund.

Feuerwehrverband diskutiert Krisenvorsorge und Rettungsdienstzentrale im Ennepe-Ruhr-Kreis

41. Bezirksdelegiertenversammlung des Ennepe-Ruhr-Kreisfeuerwehrverbandes in Herdecke

Am vergangenen Wochenende fand in Herdecke die 41. Bezirksdelegiertenversammlung des Ennepe-Ruhr-Kreisfeuerwehrverbandes statt. Der neu ernannte Landrat Sebastian Arlt eröffnete die Veranstaltung und richtete sich an 137 Delegierte aus Freiwilligen- und Werkfeuerwehren. Auf der Tagesordnung standen zentrale Themen, darunter die seit Langem geplante Rettungsdienstzentrale sowie aktuelle Herausforderungen des Feuerwehrwesens.

Arlt betonte zu Beginn seine persönliche Verbundenheit mit der Feuerwehr und unterstrich sein Engagement für die Unterstützung der Einsatzkräfte im gesamten Kreisgebiet.

Anschließend blicke Verbandspräsident Rolf-Erich Rehm auf die Belastungen des vergangenen Jahres zurück. Er nannte insbesondere die Hochwasserkatastrophen, den anhaltenden Krieg in der Ukraine sowie drohende Energiekrisen als zentrale Herausforderungen für die Einsatzkräfte. Zwar lobte er Fortschritte bei der geplanten Rettungsdienstzentrale – ein Vorhaben, das bereits 2012 angestoßen wurde –, kritisierte jedoch die zögerliche Notfallvorsorge für künftige Krisen. Dennoch dankte er den lokalen Politikern für ihre Unterstützung.

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Matthias Jansen, einer der stellvertretenden Verbandsvorsitzenden, kündigte an, dass die diesjährige Ehrungsveranstaltung in Sprockhövel stattfinden werde. Nils Abbink, der Kreisjugendfeuerwehrwart, berichtete unterdessen von stabilen Mitgliederzahlen: 453 junge Menschen seien weiterhin in der Jugendfeuerwehr aktiv.

Die Konferenz diente Feuerwehrführungskräften als Plattform, um aktuelle Anforderungen und zukünftige Bedarfe zu erörtern. Mit 137 Teilnehmenden lag der Fokus auf der Verbesserung der Krisenvorsorge und der Förderung des Nachwuchses. Die nächsten Schritte hängen nun von der weiteren politischen Zusammenarbeit und der operativen Planung ab.

Quelle