24 May 2026, 02:16

Feuerwehr Wenden übt grenzüberschreitenden Waldbrand-Einsatz mit Evakuierung

FW Wenden: Übung der Feuerwache Wenden

Feuerwehr Wenden übt grenzüberschreitenden Waldbrand-Einsatz mit Evakuierung

Großübung der Feuerwehr Wenden: Simulation eines Waldbrandes mit grenzüberschreitender Gefahr

Das Einsatzteam der Feuerwehr Wenden hat am vergangenen Wochenende eine großangelegte Übung durchgeführt. Das Szenario simulierte einen Waldbrand, der sich von Friesenhagen (Rheinland-Pfalz) auf den Ortsteil Römershagen im nordrhein-westfälischen Wenden ausbreitet.

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Die Übung begann mit einem fiktiven Flächenbrand in Friesenhagen, der drohte, die Landesgrenze nach Nordrhein-Westfalen zu überschreiten. Die Einsatzleitung übernahm das Führungspersonal der Feuerwehr Wenden unter der Leitung von Wehrführer-Stellvertreter Jens Winnersbach, Marius Brüser und Kreisbrandmeister Michael Kling. Zu ihren Aufgaben zählten die Koordination der Löschkräfte, die Organisation von Evakuierungen sowie die reibungslose Kommunikation mit den Einsatzteams aus Friesenhagen und Freudenberg.

Evakuierte, darunter auch Personen mit eingeschränkter Mobilität, wurden in eine vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) eingerichtete Notunterkunft gebracht. Dort erhielten sie Unterkunft und Betreuung, während die Einsatzleitung die Logistik und Unterstützung steuerte. Erstmals kam dabei die neue Verpflegungseinheit der Feuerwehr Wenden zum Einsatz, die die Einsatzkräfte während längerer Operationen mit Mahlzeiten versorgte.

Ortsansässige DRK-Helferinnen und Helfer fungierten als Berater und unterstützten die Einsatzkräfte bei Evakuierung und Versorgung. Die Übung diente dazu, die Fähigkeiten des Teams unter Druck zu testen, komplexe Lagen zu bewältigen.

Die Übung zeigte, wie die Rettungskräfte und Ehrenamtlichen in Wenden bei Großschadenslagen zusammenarbeiten. Die neue Verpflegungseinheit bewährte sich bei der Versorgung der Einsatzkräfte über längere Zeiträume. Künftige Übungen werden voraussichtlich auf diesen Erkenntnissen aufbauen, um die Einsatzstrategien weiter zu optimieren.

Quelle