Ferrari-Fahrer mit 169 km/h und gefälschten Kennzeichen auf der A1 gestoppt
Amelie FrankeFerrari-Fahrer mit 169 km/h und gefälschten Kennzeichen auf der A1 gestoppt
Ein 58-jähriger norwegischer Autofahrer wurde auf der Autobahn A1 bei Greven angehalten, nachdem er mit 169 km/h unterwegs war. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf diesem Abschnitt beträgt 100 km/h – er überschritt sie damit um 69 km/h. Die Polizei stellte zudem fest, dass er an seinem Ferrari gefälschte Kennzeichen führte.
Der Vorfall begann, als Beamte den Ferrari mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit registrierten. Nach dem Anhalten des Fahrzeugs fielen den Polizisten die ungewöhnlichen Kennzeichen auf: Statt der üblichen alphanumerischen Kombination zeigten sie lediglich die Initialen des Fahrers.
Eine genauere Überprüfung bestätigte, dass es sich um Fälschungen handelte. Die Behörden beschlagnahmten die Plaketten sofort. Der Mann durfte seine Fahrt jedoch fortsetzen, nachdem er eine vierstellige Kaution hinterlegt hatte. Zudem gestattete man ihm, stattdessen seine gültigen norwegischen Kennzeichen zu verwenden.
Zum Zeitpunkt der Kontrolle wurden keine weiteren Strafen verhängt.
Der Fahrer entging zwar einer sofortigen Strafverfolgung, musste jedoch eine finanzielle Sicherheit für die Verstöße leisten. Sowohl die Verwendung der gefälschten Kennzeichen als auch die überhöhte Geschwindigkeit wurden polizeilich dokumentiert. Der Fall wird voraussichtlich nach deutschen Verkehrsregeln weiterverfolgt.






