26 April 2026, 18:17

FDP Solingen will Schulen mit Reformen und Privatpartnern modernisieren

Einfahrt zu einer Schule mit einem "Schule"-Schild, Fahrzeuge auf der Straße, ein Tor, ein Eingang, ein Namensschild, Pflanzen, Bäume, Strommasten mit Drähten und eine bewölkte Himmel im Hintergrund.

FDP Solingen will Schulen mit Reformen und Privatpartnern modernisieren

FDP Solingen präsentiert Reformpläne für Schulinfrastruktur und Bildungspolitik

Der Solinger Kreisverband der FDP hat neue Pläne zur Reform der Schulinfrastruktur und Bildungspolitik vorgestellt. Auf einer kürzlichen Versammlung unterstützten die Mitglieder einen Antrag mit dem Titel "Das beste Solingen braucht die beste Bildung", der eine bessere Planung und moderne Lösungen vorantreiben soll. Die Partei wählte zudem neue Führungskräfte und diskutierte Wege, die schulische Bildung durch öffentlich-private Partnerschaften und erweiterte Betreuungsmodelle zu verbessern.

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Im Mittelpunkt des FDP-Antrags stehen jährliche Prognosen zu Schülerzahlen, um Schulen eine effektivere Planung zu ermöglichen. Die Partei argumentiert, dass präzisere Daten Überlastungen verhindern und sicherstellen, dass Ressourcen dem Bedarf entsprechen. Ein weiterer zentraler Vorschlag ist die Verknüpfung von Unterricht mit der Nachmittagsbetreuung, um den Alltag für Kinder, Eltern und Lehrkräfte zu erleichtern.

Auch private Investitionen in Schulgebäude sind ein Thema. Die FDP verweist auf erfolgreiche öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP) in Kitas und schlägt ein ähnliches Modell für Schulen vor. Falls der Stadt die Mittel fehlen, könnten private Unternehmen Schulgebäude errichten und diese an die Kommune verpachten.

Zudem setzt sich die FDP für eine Konferenz ein, um über Ganztagsschulen zu diskutieren. Geprüft werden soll, ob verpflichtende verlängerte Betreuungszeiten der wachsenden Nachfrage gerecht werden könnten. Gleichzeitig gab es auf der Versammlung personelle Veränderungen: Dr. Robert Weindl und Andreas Zelljahn traten als stellvertretende Vorsitzende zurück – beide mit Verweis auf Zeitmangel. Zu ihren Nachfolgern wurden Ute Klein und Jens Amerongen gewählt.

Andreas Zelljahn bleibt dem Bezirksvorstand als stellvertretendes Mitglied erhalten, ebenso wie der neu gewählte Ingo Labonte in derselben Funktion.

Die FDP-Vorschläge zielen auf praktische Lösungen für Solingens Schulen ab – von einer besseren Datennutzung bis hin zur Einbindung der Privatwirtschaft. Mit der neuen Führung will die Partei ihre Bildungsreformen vorantreiben. Als nächste Schritte sind die Organisation einer Konferenz zum Thema Ganztagsschule sowie die Ausarbeitung konkreter Pläne für die Modernisierung der Schulinfrastruktur vorgesehen.

Quelle