Falschgeld-Drucker und Waffe: Mann in Indien wegen krimineller Machenschaften verurteilt
Amelie FrankeFalschgeld-Drucker und Waffe: Mann in Indien wegen krimineller Machenschaften verurteilt
Das Sessionsgericht von Thane hat Ashish Shivkumar Sharma wegen des Betriebs einer Falschgeldwerkstatt und des illegalen Besitzes einer Schusswaffe verurteilt. Die kriminellen Machenschaften des Angeklagten waren 2018 in seiner Wohnung im Stadtteil Mumbra aufgedeckt worden. Bei einer Razzia in Sharmas Wohnung entdeckte die Mumbra-Polizei eine vollständige Produktionseinrichtung für Falschgeld. Dazu gehörten ein Canon-Scanner-Drucker, Scheren, Stifte sowie gefälschte Banknoten im Gesamtwert von 109.650 Rupien. Zudem fand man eine selbstgefertigte Schusswaffe mit scharfer Munition.
Sharma, der als Hauptverantwortlicher des illegalen Netzwerks gilt, bekannte sich während des Verfahrens schuldig und bat um die mildeste mögliche Strafe. Das Gericht sprach ihn nach dem indischen Strafgesetzbuch, dem Waffengesetz und dem Polizeigesetz des Bundesstaates Maharashtra schuldig. Der Prozess gegen seinen mutmaßlichen Komplizen, Mohd. Ismail Yasin Siddhiqui, wird separat fortgeführt.
Der Richter berücksichtigte Sharmas Geständnis, seine bereits verbüßte Untersuchungshaft sowie seine fehlende Vorstrafe. Daraufhin ordnete er die sofortige Freilassung des Verurteilten nach der Urteilsverkündung an. Mit dem Urteil endet der Fall gegen Ashish Shivkumar Sharma vorerst. Der Prozess gegen seinen mutmaßlichen Komplizen läuft weiter, während Sharma aufgrund der mildernden Umstände direkt aus der Haft entlassen wurde.
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