Falschgeld am Flughafen Köln/Bonn: Georgier mit 33 gefälschten 50-Euro-Scheinen gestoppt
Felix HoffmannFalschgeld am Flughafen Köln/Bonn: Georgier mit 33 gefälschten 50-Euro-Scheinen gestoppt
Ein 40-jähriger Georgier wurde am Flughafen Köln/Bonn gestoppt, nachdem Beamte bei ihm Falschgeld entdeckt hatten. Der Vorfall ereignete sich während einer routinemäßigen Einreisekontrolle, bei der die Behörden zudem Widersprüche in seinen Angaben sowie Vorstrafen feststellten.
Der Mann war am Flughafen eingetroffen, wurde jedoch aufgrund laufender Ermittlungen in Verbindung mit seinem Namen zu einem ausführlichen Gespräch vorgeladen. Bei der Befragung ergaben sich weitere Ungereimtheiten, woraufhin ihm die Einreise verweigert wurde. Im Rahmen des Verfahrens wurde er angewiesen, eine Sicherheitsleistung von 500 Euro zu hinterlegen, um die Verfahrenskosten zu decken.
Als er versuchte, die Gebühr zu begleichen, wurden zwei seiner 50-Euro-Scheine sofort als Fälschungen erkannt. Eine vollständige Überprüfung seines Bargelds – insgesamt 1.900 Euro – förderte 33 gefälschte 50-Euro-Scheine zutage, was einem Falschgeldbetrag von 1.650 Euro entspricht. Die Bundespolizei beschlagnahmte das gefälschte Geld und übergab es der Landespolizei zur weiteren Untersuchung.
Die Behörden wiesen später darauf hin, dass echte Euro-Banknoten mit der Methode "Fühlen, Sehen, Kippen" überprüft werden können. Echte Scheine fühlen sich knackig und fest an, mit erhabenen Linien an den Rändern. Zudem sollte sich die smaragdgrüne Zahl auf der Vorderseite beim Kippen verfärben – von Smaragdgrün zu Tiefblau.
Der Mann wurde noch am selben Tag nach Istanbul abgeschoben. Der Fall wurde an die zuständigen Stellen zur weiteren Bearbeitung übergeben. Die beschlagnahmten Falschgeldscheine werden nun einer detaillierten Analyse unterzogen, während dem Mann weiterhin die Einreise nach Deutschland verwehrt bleibt. Die Behörden erinnerten Reisende und Unternehmen daran, beim Umgang mit Bargeld wachsam zu bleiben.






