10 June 2026, 16:40

Europas Kampfjet-Zukunft hängt an schnellen politischen Entscheidungen

Airbus fordert rasche Entscheidungen für europäische Kampfflugzeuge nach FCAS-Scheitern

Europas Kampfjet-Zukunft hängt an schnellen politischen Entscheidungen

Die Debatte um die Zukunft europäischer Kampfflugzeuge gewinnt an Fahrt. Nach dem Scheitern des deutsch-französisch-spanischen FCAS-Programms (Future Combat Air System) drängen Politik und Industrie zu schnellen Entscheidungen, um Europa nicht in einem entscheidenden Verteidigungsbereich zurückfallen zu lassen. Reinhard Brandl, Generalsekretär der CSU-Bundestagsfraktion, betont die Bedeutung europäischer Zusammenarbeit in einem neuen Kampfflugzeugprogramm. Er argumentiert, deutsche Unternehmen könnten eine führende Rolle bei der Gestaltung zukünftiger Kampfflugzeuge einnehmen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Thomas Pretzl, Vorsitzender des Betriebsrats von Airbus Defence and Space, unterstreicht, dass Deutschland über das Know-how und die Ressourcen verfüge, um ein eigenes Kampfflugzeug zu entwickeln. Gleichzeitig warnt er, dass politisches Zögern wertvolle Zeit koste. Jeder Tag, der mit Debatten statt mit Entscheidungen vergeudet werde, sei ein verlorener Tag für die Entwicklung.

Airbus und politische Vertreter fordern daher schnelle Beschlüsse und eine enge Zusammenarbeit. Pretzl ruft die Verantwortlichen auf, das Projekt unverzüglich zu starten und lädt andere Länder zur Teilnahme ein. Branchenvertreter warnen zudem, dass weitere Verzögerungen die Entwicklung europäischer Verteidigungsfähigkeiten zurückwerfen könnten. Die Forderungen nach zügigen Entscheidungen und gemeinsamer Arbeit unterstreichen den Druck auf die Politik. Ohne schnelle Fortschritte droht Europa den Anschluss in der Entwicklung moderner Kampfflugzeuge zu verlieren.

Lesen Sie auch: