Essen setzt auf Wasserstoff: Neue Wege für die Energiewende 2025
Essen richtete am 4. September 2025 den 24. Deutschen Energierechtstag aus – diesmal unter dem Motto „Die Energiewende neu justieren“. Die Veranstaltung versammelte führende Vertreter aus Wirtschaft, Rechtswesen und Justiz im Philharmonie-Gebäude. Oberbürgermeister Thomas Kufen eröffnete die Debatten mit der Einschätzung, dass die ursprünglichen Pläne für die deutsche Energiewende ihre Ziele verfehlten.
Kufen betonte, dass Essen nun nach neuen Ansätzen in den Bereichen Energieerzeugung, Effizienz und Speicherung suche. Besonders der Ausbau der Wasserstoffwirtschaft stehe im Mittelpunkt der städtischen Strategie. Um diesen Wandel zu fördern, stellt der Essener Klima- und Innovationsfonds 1,45 Millionen Euro für nachhaltige Projekte bereit.
Der H2-Beirat und die Initiative H2UB fungieren als zentrale Knotenpunkte für europäische Start-ups im Wasserstoffsektor. Beide Plattformen sollen Innovationen beschleunigen und die Zusammenarbeit in der Branche stärken. Derweil diente der Deutsche Energierechtstag als Forum, in dem Experten praktische Lösungen für die Energiewende diskutierten.
Zwar bleibe Klimaneutralität ein langfristiges Ziel, doch mahnte Kufen, dies mit realistischen Kosten-Nutzen-Abwägungen und Umsetzbarkeit in Einklang zu bringen. Die Debatten zeigten sowohl die Herausforderungen als auch mögliche Wege auf.
Die Veranstaltung unterstrich Essens Entschlossenheit, seine Energiepolitik grundlegend zu überdenken. Mit Fördergeldern, Wasserstoffinitiativen und Fachwissen treibt die Stadt konkrete Fortschritte voran. Nun kommt es darauf an, die Pläne in messbare Taten umzusetzen.






