Einkommenskluft in NRW: Meerbusch verdient doppelt so viel wie Gelsenkirchen
Elias KochEinkommenskluft in NRW: Meerbusch verdient doppelt so viel wie Gelsenkirchen
Die Einkommenskluft in Nordrhein-Westfalen trat 2015 deutlich zutage, als neue Zahlen enorme Unterschiede bei den Durchschnittseinkommen offenbarten. Während die Einwohner einiger Städte weit über dem Landesdurchschnitt verdienten, lagen andere weit dahinter. Die Daten, die 8,55 Millionen Steuerzahler umfassen, wiesen für das Jahr ein Gesamtbruttoeinkommen von 329,7 Milliarden Euro aus.
An der Spitze der Liste stand Meerbusch mit dem höchsten Durchschnittseinkommen pro Steuerzahler von 62.570 Euro. Odenthal folgte auf Platz zwei mit 56.256 Euro, während Attendorn mit 55.046 Euro den dritten Platz belegte. Diese Werte lagen deutlich über dem Landesdurchschnitt von 38.560 Euro vor Steuern.
Zwischen Rhein und Weser führte Bergisch Gladbach mit einem Durchschnittseinkommen von 47.498 Euro pro Steuerzahler. Es folgten Düsseldorf mit 47.288 Euro und Bonn auf Platz drei mit 45.399 Euro.
Am unteren Ende der Skala verzeichnete Duisburg das zweitniedrigste Durchschnittseinkommen unter den Städten des Landes: Die Steuerzahler kamen hier auf 29.668 Euro. Gelsenkirchen wies mit nur 30.020 Euro pro Steuerzahler den niedrigsten Wert auf.
Die Zahlen von 2015 verdeutlichen die deutlichen Einkommensunterschiede zwischen den Städten Nordrhein-Westfalens. Das Durchschnittseinkommen in Meerbusch überstieg das von Gelsenkirchen um mehr als 32.000 Euro, während der landesweite Durchschnitt die erheblichen regionalen Disparitäten verschleierte. Die Daten bieten einen Einblick in die wirtschaftlichen Ungleichheiten innerhalb der Region.






