12 June 2026, 12:12

Düsseldorfer Polizei warnt Senioren vor Gefahren im Straßenverkehr bei Dunkelheit

Sicherheit durch Sichtbarkeit

Düsseldorfer Polizei warnt Senioren vor Gefahren im Straßenverkehr bei Dunkelheit

Die Unfallpräventions- und Opferhilfestelle (VUP/O) hat kürzlich das „Zentrum plus“ in Unterbilk besucht, um Senioren über Verkehrssicherheit in den dunklen Monaten aufzuklären. PHK Joachim Tabath und PHK Uwe Weidmann leiteten die Veranstaltung und wiesen auf die erhöhten Gefahren für Fußgänger nach Einbruch der Dunkelheit hin.

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Im Rahmen des Treffens präsentierten die Beamten alarmierende Statistiken: 27 Prozent aller Verkehrsunfälle ereignen sich im Dunkeln. Fußgänger in dunkler Kleidung seien erst ab 25 Metern sichtbar, während helle Kleidung die Sichtweite auf 40 Meter erhöhe. Mit Reflektormaterialien ausstaffierte Personen oder Radfahrer könnten sogar aus bis zu 140 Metern Entfernung wahrgenommen werden.

Um die Sicherheit zu verbessern, verteilten Tabath und Weidmann an die Teilnehmer rückstrahlende Utensilien – darunter Jacken, Warnwesten, einen Regenschirm mit integrierter Taschenlampe, Fahrradhelme und leuchtende Textilfäden. Jeder Gast erhielt zudem eine reflektierende Einkaufstasche und Anhänger, um in der Dämmerung und bei schlechten Lichtverhältnissen besser gesehen zu werden.

Ziel der Aktion war es, das Unfallrisiko für ältere Fußgänger und Radfahrer zu verringern. Durch die Bereitstellung praktischer Hilfsmittel und verständlicher Informationen will die Einheit die Straßen für Senioren in der dunklen Jahreszeit sicherer machen. Da sich das Unfallrisiko für Fußgänger bei schlechter Sicht verdreifacht, sind solche Vorsichtsmaßnahmen unerlässlich.

Quelle