Düsseldorf baut moderne Feuerwache 7 mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Effizienz
Julian KleinDüsseldorf baut moderne Feuerwache 7 mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Effizienz
Spatenstich für Düsseldorfs neue Feuerwache 7 und Betriebshof
Mit einer feierlichen Grundsteinlegung begann der Bau der neuen Feuerwache 7 und des dazugehörigen Betriebshofs in Düsseldorf. Das 64,7 Millionen Euro teure Projekt ersetzt die veraltete Anlage am Werstener Feld durch einen modernen, nachhaltigen Standort. Offizielle Vertreter versammelten sich am Freitag, dem 25. Oktober, auf dem ehemaligen Henkel-Gelände, um den Grundstein zu legen.
Die neue Wache entsteht auf einer 20.000 Quadratmeter großen Fläche zwischen der Werstener Friedhofstraße und der Hügelstraße. Die bestehende Feuerwache 7, die als ineffizient und während des Betriebs zu aufwendig zu sanieren gilt, weicht damit einer Anlage, die auf langfristige Nutzung ausgelegt ist. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2026 geplant.
Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt des Vorhabens: Geplant sind ein begrüntes Dach, eine umweltfreundliche Fassade und die Neupflanzung von 109 Bäumen. Die Gebäude werden mit recycelbarem Stahl und anderen nachhaltigen Materialien errichtet. Um Belästigungen für die Anwohner zu minimieren, wurden Schutzmaßnahmen wie Lärmschutzwälle, eine durchdachte Gebäudausrichtung und feste Betriebszeiten integriert.
An der Zeremonie nahmen Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Stadtkämmerin Dorothée Schneider, Mobilitäts- und Umweltdezernent Jochen Kral sowie Michael Köhler von der IPM Düsseldorf teil. Hintzsche betonte, das Projekt diene als Vorbild für zukünftige Feuerwehreinfrastrukturen.
Die neue Anlage vereint die Feuerwache mit dem Betriebshof des Amtes für Parks, Friedhöfe und Forstwirtschaft. Das Design legt besonderen Wert auf ökologische Standards und die Bedürfnisse der Nachbarschaft. Nach der Fertigstellung wird der Komplex als funktionales und nachhaltiges Zentrum für Notfall- und kommunale Dienstleistungen dienen.






