Dreijähriger stirbt nach stundenlanger Hitze in geschlossenem Auto in Mexicali
Amelie FrankeDreijähriger stirbt nach stundenlanger Hitze in geschlossenem Auto in Mexicali
Ein dreijähriger Junge aus Mexicali ist an einem Hitzschlag gestorben, nachdem er über Nacht in einem abgeschlossenen Auto zurückgelassen worden war. Seine Mutter, Roxana N., hatte am Freitagabend eine Feier besucht und vergessen, dass sich ihr Sohn noch im Fahrzeug befand. Die Behörden haben sie nun wegen fahrlässiger Tötung mit bedingtem Vorsatz angeklagt.
Der Vorfall ereignete sich während einer sommerlichen Hitzewelle in Mexicali, einer der am stärksten von hitzebedingten Todesfällen betroffenen Regionen Mexikos. Während das Kind im Auto eingeschlossen blieb, lagen die Außentemperaturen zwischen 30°C und 34°C. Später wiesen die Arme und Oberschenkel des Jungen Verbrennungen ersten Grades auf.
Die Generalstaatsanwältin von Baja California, María Elena Andrade Ramírez, bestätigte, dass die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe zwischen acht und fünfzehn Jahren beantragen werde. Der Fall geht auf eine tragische Nachlässigkeit zurück, die zum Tod des Kleinkindes nach stundenlanger Hitzeeinwirkung im überhitzten Fahrzeug führte.
Roxana N. muss nun mit juristischen Konsequenzen für den Tod ihres Kindes rechnen. Der Antrag der Anklage auf eine lange Gefängnisstrafe unterstreicht die Schwere der Vorwürfe. Mexicali bleibt weiterhin von extremen Hitzerisiken betroffen – besonders für gefährdete Gruppen wie kleine Kinder.






