Doppelte Herausforderung für Feuerwehr Schwalmtal: Rauchalarm und Lkw-Massencrash auf A52
Elias KochDoppelte Herausforderung für Feuerwehr Schwalmtal: Rauchalarm und Lkw-Massencrash auf A52
Einsatzkräfte in Schwalmtal mussten am Dienstag innerhalb weniger Stunden zu zwei getrennten Einsätzen ausrücken. Zunächst ging ein Notruf wegen unerklärlichen Rauchs in der Nähe von Raderberg ein. Während der Anfahrt entdeckten die Feuerwehrleute dann einen schweren Unfall auf der A52, an dem drei Lkw beteiligt waren.
Die Feuerwehr Schwalmtal war zunächst wegen Rauchentwicklung bei Raderberg alarmiert worden. Vor Ort stellte die Einsatzleitung jedoch weder ein Feuer noch eingeklemmte Personen in dem verunglückten Pkw fest. Zur Überprüfung aus der Luft wurde eine Drohne eingesetzt, doch es konnten keine Gefahrenquellen ausgemacht werden. Die Einsatzkräfte beendeten den Einsatz kurz darauf. Der Fahrer des Wagens war bereits von Ersthelfern versorgt worden und wurde später in ein Krankenhaus gebracht.
Auf dem Rückweg zur Wache bemerkten die Feuerwehrleute einen zweiten Vorfall: Drei Lkw waren auf der A52 in Richtung Roermond, kurz vor der Abfahrt Elmpt, kollidiert. Zwei der Lastwagen waren schwer beschädigt, ein Fahrer saß eingeklemmt in seiner Fahrerkabine. Rettungskräfte aus Schwalmtal und Niederkrüchten arbeiteten Hand in Hand, um die beiden verletzten Fahrer zu stabilisieren. Sie erhielten Schmerzmittel, ihre Verletzungen wurden immobilisiert, bevor sie in klinische Behandlung kamen.
Ein Fahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber ausgeflogen, der andere per Krankenwagen in eine nahegelegene Klinik gebracht. Die A52 musste zwischen Niederkrüchten und Elmpt in beide Richtungen voll gesperrt werden, um dem Hubschrauber eine sichere Landung zu ermöglichen.
Die Polizei ermittelt nun zu beiden Unfällen. Die Feuerwehren appellierten an Autofahrer, bei Staus stets eine Rettungsgasse zu bilden, um Einsatzkräften schnelleren Zugang zu Unfallstellen zu ermöglichen.
Die beiden getrennten Einsätze banden die Rettungskräfte über mehrere Stunden. Ein Fahrer wird nach dem Hubschraubertransport weiterhin medizinisch versorgt, der andere wurde per Krankenwagen abtransportiert. Die Behörden untersuchen weiterhin die Ursachen beider Unfälle.






