27 April 2026, 20:18

Deutsche fordern strengere Regeln für Migrantenleistungen und gerechtere Vermögensverteilung

Ein detailliertes historisches Plakat der ersten Grafschaft Tirol-Karte, das geografische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte zeigt und von erklärendem Text begleitet wird.

Deutsche fordern strengere Regeln für Migrantenleistungen und gerechtere Vermögensverteilung

Eine neue Umfrage hat deutliche Meinungen unter Deutschen zu Migration, Vermögensverteilung und Sozialleistungen offenbart. Die Ergebnisse zeigen in bestimmten Fragen eine breite Übereinstimmung über Parteigrenzen hinweg, während in anderen Bereichen tiefe Gräben bestehen. Besonders auffällig ist die starke Unterstützung für die Kopplung von Migrantenleistungen an eine Erwerbstätigkeit.

Laut der Umfrage sind 66 Prozent der Deutschen der Ansicht, dass Migrantinnen und Migranten Sozialleistungen erst nach einer längeren Arbeitszeit im Land erhalten sollten. Diese Haltung ist unter AfD-Anhängern besonders ausgeprägt: 91 Prozent befürworten die Forderung. Auch unter SPD-Wählern findet die Idee mit 63 Prozent deutliche Zustimmung, während CDU/CSU-Anhänger mit 79 Prozent ähnlich denken. Demgegenüber lehnen 55 Prozent der Wähler der Linken eine solche Bedingung für Migrantenleistungen ab.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Regional zeigen sich ebenfalls Unterschiede: In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen unterstützen 76 Prozent der Befragten den Vorschlag. Über das Thema Migration hinaus sind 81 Prozent der Deutschen der Meinung, dass Vermögen ungerecht verteilt ist. Zudem sprechen sich 86 Prozent dafür aus, Beamte, Selbstständige und Politiker in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen.

Zur wirtschaftlichen Leistungskraft glauben 42 Prozent der Deutschen, dass höhere Einkommen auch eine höhere Produktivität widerspiegeln sollten. Allerdings lehnen 63 Prozent die Vorstellung ab, dass die Menschen mehr arbeiten müssten, um den Wohlstand Deutschlands zu sichern.

Die Ergebnisse verdeutlichen sowohl Konsens als auch Spaltung in der öffentlichen Meinung. Während eine Mehrheit die Verknüpfung von Migrantenleistungen mit Arbeit befürwortet, herrscht bei Fragen der wirtschaftlichen Gerechtigkeit und Rentenreformen große Einigkeit. Die Erkenntnisse könnten künftige politische Debatten über Sozialpolitik, Migration und Arbeitsmarktregulierung prägen.

Quelle