07 June 2026, 01:00

Deutsche Bahn plant zweistufige Sanierung der Strecke München–Rosenheim bis 2031

Deutsche Bahn plant zweiphasige Sanierung der Strecke München–Rosenheim bis 2031

Deutsche Bahn plant zweistufige Sanierung der Strecke München–Rosenheim bis 2031

Die Deutsche Bahn hat ihre Pläne für die Sanierung der wichtigen Bahnstrecke München–Rosenheim grundlegend überarbeitet. Statt einer einzigen sechsmonatigen Vollsperrung werden die Arbeiten nun auf zwei getrennte Bauphasen in den Jahren 2028 und 2031 verteilt. Die Strecke zählt zu den meistbefahrenen Verkehrsachsen Bayerns und verbindet täglich Fernzüge, Regionalverkehr sowie die S-Bahn.

Die Anpassungen stoßen jedoch auf Kritik, insbesondere wegen der insgesamt 24-wöchigen Vollsperrungen, die den Bahnverkehr stark beeinträchtigen werden. Die erste Bauphase ist für den Zeitraum von Mitte Februar bis Mitte April 2028 geplant und sieht eine achtwöchige Vollsperrung der Fernbahngleise vor. Während dieser Zeit wird der Regionalverkehr komplett eingestellt und durch Ersatzbusse ersetzt. Bereits im Herbst 2027 sollen vorbereitende Arbeiten beginnen, die zu Teilsperrungen auf der S-Bahn-Strecke führen werden.

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Die zweite Phase ist für das erste Halbjahr 2031 vorgesehen und umfasst umfassende Modernisierungsmaßnahmen. Dazu gehören die Erneuerung von Gleisen, Weichen, Oberleitungen und Brücken sowie die Aufrüstung der Bahnhöfe mit dem Europäischen Zugsicherungssystem (ETCS). Die ersten großen Bauarbeiten sollen Anfang 2028 starten.

Kritiker wie Peter Westenberger, Geschäftsführer des Verbandes der Güterverkehrsunternehmen, fordern Alternativen zu den geplanten Vollsperrungen. Er schlägt den Einsatz von eingleisigen Baustellen und den Ausbau von Ausweichrouten vor, um die Einschränkungen für den Verkehr zu minimieren. Mit der neuen Planung reagiert die Deutsche Bahn auf die Komplexität der Sanierung, doch die langfristigen Vollsperrungen bleiben umstritten. Die Strecke München–Rosenheim bleibt eine zentrale Achse für den Personen- und Güterverkehr, sodass die Auswirkungen auf Pendler und Unternehmen spürbar sein werden. Ob die vorgeschlagenen Alternativen umgesetzt werden, bleibt vorerst offen.

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