Christiane Weil geht nach 44 Jahren im Kirchendienst in Ruhestand
Nach 44 Jahren im Dienst der Evangelischen Kirche geht Christiane Weil in den Ruhestand. Eine Abschiedsfeier findet am Mittwoch, dem 10. Mai, um 16:00 Uhr im Bürgersaal der Stadtkirche Mitte statt. Ihr Ausscheiden markiert das Ende einer langen Karriere, die sie der Kirchenverwaltung und Reformen gewidmet hat.
Ihr Interesse an der kirchlichen Verwaltung entdeckte Weil bereits mit 15 Jahren, als sie im Pfarramt der Gemeinde Vohwinkel ehrenamtlich mitarbeitete. Im Laufe der Jahrzehnte übernahm sie Schlüsselpositionen in Wuppertal, Ohligs, Velbert und schließlich in Solingen.
2013 wechselte sie in den Kirchenkreis Solingen, wo sie eine zentrale Rolle bei der Gründung des Evangelischen Verwaltungsamts spielte. Das am 1. Januar 2014 eröffnete Amt wurde zur ersten zentralisierten Verwaltungsbehörde des Kirchenkreises. Unter ihrer Führung wurden die zehn Gemeinden und die Diakonie des Bezirks zu einer einheitlichen Verwaltungseinheit zusammengeführt.
Superintendentin Ilka Werner hob Weils Fähigkeit hervor, institutionelle Erfordernisse mit dem Wohl der Menschen in Einklang zu bringen. Weil selbst war stets davon überzeugt, dass Verwaltung die eigentliche Gemeindearbeit unterstützen müsse. Offiziell beginnt ihr Ruhestand nach der Feier am 10. Mai; danach möchte sie sich Zeit zur Besinnung nehmen.
Weils Wirken hinterlässt bleibende Spuren in der Verwaltungsstruktur der Evangelischen Kirche. Das Evangelische Verwaltungsamt gilt heute als Vorbild für eine effiziente Kirchenverwaltung. Ihre Beiträge werden auch künftig prägend sein für die Arbeit der Gemeinden im gesamten Kirchenkreis.






