Chaos im mexikanischen Kongress: Historische Vorwürfe eskalieren zwischen PAN, PRI und Morena
Felix HoffmannChaos im mexikanischen Kongress: Historische Vorwürfe eskalieren zwischen PAN, PRI und Morena
Im mexikanischen Kongress entbrannte eine hitzige Debatte, als Abgeordnete der PAN, PRI und Morena über historische und politische Fragen aneinandergerieten. Die Sitzung artete in Chaos aus, sodass die Senatspräsidentin Laura Itzel Castillo Juárez eine Unterbrechung anordnen musste, um die Ordnung wiederherzustellen.
Der Streit begann, als Castillo Juárez behauptete, die Schäden, die durch das „PRIAN“-Regime verursacht wurden, ließen sich nicht kurzfristig beheben. Zudem betonte sie, dass die Drogenkartelle unter den Regierungen von PRI und PAN entstanden seien – nicht während der Amtszeit von Morena. Darüber hinaus argumentierte sie, der „Krieg gegen die Drogen“ sei eine Zusammenarbeit zwischen der PAN-Regierung und dem Sinaloa-Kartell gewesen, was letztlich zur Inhaftierung von Genaro García Luna geführt habe.
Die Spannungen spitzten sich zu, als die PAN-Senatorin Lilly Téllez die Morena-Abgeordnete Andrea Navarro mit Zwischrufen bedrängte und forderte, Rubén Rocha Moya auszuliefern. Carolina Viggiano räumte zwar ein, dass Mexiko mit der organisierten Kriminalität zu kämpfen habe, warf der aktuellen Regierung jedoch vor, mit Kriminellen zu kooperieren. Die Präsidentin der Abgeordnetenkammer, Kenia López Rabadán, forderte Castillo Juárez auf, ihre Rolle als Senatspräsidentin ernst zu nehmen.
Die Sitzung endete im Tumult, ohne dass die Konflikte geklärt werden konnten. Die Abgeordneten bleiben tief gespalten – sowohl in Fragen der historischen Verantwortung als auch bei aktuellen politischen Vorwürfen. Die Auseinandersetzung unterstrich die anhaltenden Spannungen zwischen den Parteien.






