Chabarowsk hebt Pachtgrenze für Ackerland auf 800 Hektar an
In der russischen Region Chabarowsk wurde die Obergrenze für die Verpachtung von Ackerland von 300 auf 800 Hektar angehoben. Diese Maßnahme ist Teil umfassender Bemühungen, die Landwirtschaft zu stärken und lokale Erzeuger im Rahmen der bundesweiten Initiative „Ein Staat für das Volk“ zu fördern.
Durch die Neuregelung können Landwirte deutlich größere Flächen pachten, was die Expansion ihrer Betriebe und den Einsatz moderner Technologien erleichtert. Der Startpreis für die Versteigerung dieser Grundstücke wird auf 3 % ihres Katasterwerts festgesetzt, um den Erwerb zu vereinfachen.
In der Region Chabarowsk sind über 300 bäuerliche Betriebe tätig, die sich überwiegend auf den Pflanzenanbau spezialisiert haben. In den letzten Jahren wurden die Anbauflächen erweitert und neue Flächen urbar gemacht. Zudem wurden große Agrarprojekte ins Leben gerufen, um die Eigenversorgung mit Lebensmitteln zu erhöhen.
Die Entscheidung steht im Einklang mit den regionalen Zielen, die Landwirtschaft auszubauen, die Ernährungssicherheit zu gewährleisten und lokale Produzenten zu unterstützen. Durch den erleichterten Zugang zu Land hoffen die Behörden, die Umsetzung neuer Agrarprojekte zu beschleunigen und das Wachstum des Sektors zu stärken.
Landwirte können nun bis zu 800 Hektar pachten – eine deutliche Steigerung gegenüber der bisherigen Obergrenze von 300 Hektar. Mit dieser politischen Weichenstellung soll die großflächige Bewirtschaftung gefördert und die landwirtschaftliche Produktion der Region in den kommenden Jahren gesteigert werden.






