06 June 2026, 16:13

CDU Solingen plant digitales Serviceportal für weniger Bürokratie und mehr Bürgerfreundlichkeit

CDU-Fraktion fordert grenzüberschreitenden Anlaufpunkt für alle Leistungsanträge in Solingen

CDU Solingen plant digitales Serviceportal für weniger Bürokratie und mehr Bürgerfreundlichkeit

Die CDU-Fraktion in Solingen hat Pläne vorgestellt, um die lokale Verwaltung für Bürgerinnen und Bürger zugänglicher zu gestalten. Im Mittelpunkt steht die Schaffung eines digitalen Serviceportals, das den Umgang mit der städtischen Bürokratie vereinfachen soll. Zu den Vorschlägen gehören zudem neue Maßnahmen zur Unterstützung von Familien sowie eine Straffung der Antragsverfahren für Sozialleistungen.

Nach dem Onlinezugangsgesetz von 2017 ist Solingen verpflichtet, digitale Zugänge zu öffentlichen Dienstleistungen anzubieten. Die CDU treibt nun die Entwicklung einer nutzerfreundlichen App voran, die einen niedrigschwelligen Zugang zu kommunalen Services ermöglichen soll. Damit will die Partei den Papierkram reduzieren und Abläufe für die Bürger transparenter gestalten.

Ein weiterer Vorschlag sieht die Einführung einer elektronischen Bildungs Karte für anspruchsberechtigte Kinder vor. Orientiert am Vorbild der Münsterlandkarte aus Münster soll die Karte den Zugang zu Leistungen erleichtern. CDU und FDP haben als Zielmarke für die Umsetzung das späte Jahr 2022 gesetzt – zuvor wird der Plan jedoch in einer Sitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit, Integration, Senioren und Sport (ASGISB) am 2. November 2021 geprüft.

Zudem soll eine zentrale Verwaltungsstelle eingerichtet werden, die als einzige Anlaufstelle für Anträge auf Sozialleistungen dient. Dies würde Wartezeiten verkürzen und die Antragsstellung für Bürger weniger kompliziert machen.

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Falls die Pläne umgesetzt werden, könnten das digitale Serviceportal und die Bildungs Karte die Interaktion der Einwohner mit der Solinger Verwaltung grundlegend verändern. Auch die zentrale Anlaufstelle könnte die Bearbeitung von Anträgen beschleunigen. Der nächste Schritt ist die Überprüfung der Machbarkeit in der November-Sitzung am 2. November, in der die CDU die Vorschläge bewerten wird.

Quelle