Capri führt scharfe Regeln gegen Touristenmassen ein – was sich 2025 ändert
Elias KochCapri führt scharfe Regeln gegen Touristenmassen ein – was sich 2025 ändert
Strengere Regeln gegen Massentourismus auf Capri
Die italienische Insel Capri führt neue, strenge Vorschriften ein, um den Massentourismus einzudämmen. Die Maßnahmen zielen auf Lärmbelästigung, Überfüllung und Störungen an den bekanntesten Sehenswürdigkeiten ab. Die Behörden hoffen, dass die Änderungen das Leben für Einheimische und Urlauber gleichermaßen verbessern werden.
Capri zieht seit jeher Besucher mit seiner atemberaubenden Landschaft, seinem luxuriösen Flair und seiner reichen Geschichte an. Schon der römische Kaiser Tiberius ließ dort vor Jahrhunderten Villen errichten. Heute locken Wahrzeichen wie die Blaue Grotte, die Faraglioni-Felsen und das türkisfarbene Meer nach wie vor riesige Menschenmengen an.
Ab dem nächsten Sommer gelten für organisierte Touristengruppen strengere Auflagen. Keine Gruppe darf mehr als 40 Personen umfassen, während Gruppen mit 20 oder mehr Teilnehmern bei Führungen Kopfhörer nutzen müssen. Dadurch sollen Erklärungen leiser erfolgen und Störungen minimiert werden.
Reiseleiter müssen zudem eine sichtbar getragene cucchiaro – ein traditionelles Holzwerkzeug – mitführen, um ihre Gruppen zusammenzuhalten. Diese Regel soll verhindern, dass Besucher enge Pfade oder Aussichtspunkte blockieren. Die Behörden sind überzeugt, dass diese Schritte das Chaos verringern und den Charme der Insel bewahren werden.
Die neuen Bestimmungen sollen Tourismus und Lebensqualität auf Capri in Einklang bringen. Kleinere, leisere Gruppen sollen den Druck auf die Hotspots verringern und die Lärmbelastung senken. Die Maßnahmen treten voraussichtlich bereits im Sommer 2025 in Kraft.






