13 March 2026, 18:18

Bundeswehr startet großes Militärmanöver mit Drohnen und scharfen Schüssen in Mönchengladbach

Eine Gruppe von Männern in deutschen Militäruniformen aus dem Zweiten Weltkrieg steht auf einer Straße neben einem Gebäude, trägt Helme und hält hölzerne Gegenstände, mit Eimern auf dem Boden und Gebäuden, Bäumen, Polen und Drähten im Hintergrund unter einem klaren Himmel.

Bundeswehr startet großes Militärmanöver mit Drohnen und scharfen Schüssen in Mönchengladbach

Großes Militärmanöver startet diesen Freitag in Mönchengladbach

Dieser Freitag markiert den Beginn eines umfangreichen Militärmanövers in Mönchengladbach. Die Bundeswehr wird auf dem Gelände des ehemaligen Joint Headquarters (JHQ) Kommunikationssysteme unter Verteidigungsbedingungen testen. Die eine Woche dauernde Übung umfasst scharfe Schüsse, den Einsatz von Fahrzeugen und Drohnen.

Das Manöver findet auf dem Areal des früheren JHQ Rheindahlen statt – einem 471 Hektar großen Gelände, das einst von britischen Streitkräften und der NATO genutzt wurde. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1954 hat sich der Standort zu einem wichtigen Übungszentrum für Polizei, Katastrophenschutzteams und nun auch für die Bundeswehr entwickelt.

Etwa 80 Soldaten nehmen an der Übung teil, unterstützt von 25 Fahrzeugen und acht Drohnen. Es wird mit Platzpatronen geschossen, wodurch laute Geräusche entstehen können, die von Anwohnern wahrgenommen werden dürften. Ziel ist es, die Einsatzkommunikation unter nationalen sowie Bündnisverteidigungs-Szenarien zu überprüfen.

Schon im vergangenen Jahr nutzte das Technische Hilfswerk (THW) denselben Standort für Teile einer landesweiten Übung. Obwohl das Gelände seit seiner Schließung 2013 regelmäßig für verschiedene Manöver genutzt wird, gibt es keine offiziellen Aufzeichnungen über die genaue Anzahl der dort durchgeführten militärischen oder zivilen Übungen.

Die siebentägige Übung konzentriert sich auf die Überprüfung der Kommunikationsbereitschaft. Der ehemalige NATO-Komplex bleibt ein zentraler Ausbildungsort für Sicherheits- und Notfalloperationen. Anwohner wurden darauf hingewiesen, mit Lärm durch die Schießübungen zu rechnen.

Quelle