21 April 2026, 18:19

Bundeskabinett beschließt Milliardenhilfe für verschuldete Kommunen bis 2029

Deutsches Auslandsdarlehen-Zertifikat aus dem Jahr 1924 mit Abbildung einer Frau, bedrucktem Text und numerischen Denominationen.

Bundeskabinett beschließt Milliardenhilfe für verschuldete Kommunen bis 2029

Der Bundeskabinett hat das Länder- und Kommunenentlastungsgesetz (LKEG) verabschiedet, um finanziell angeschlagenen Städten und Gemeinden bei der Bewältigung ihrer Altschulden zu helfen. Das neue Gesetz sieht vor, dass ab 2026 bis 2029 jährlich 250 Millionen Euro an finanziell schwache Bundesländer fließen. Beamte bezeichneten den Schritt als wichtigen Beitrag zur Entlastung der kommunalen Haushalte.

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Das Entlastungspaket zielt darauf ab, die hohe Schuldenlast vieler Kommunen zu verringern. Hardt, eine zentrale Figur in den Verhandlungen, lobte die Entscheidung als ein "starkes Signal für unsere Kommunen" und warnte davor, deren Bedeutung herunterzuspielen. Er argumentierte, dass Kritik aus einigen Rathäusern unproduktiv sei und nur jenen in die Hände spiele, die sich gegen Hilfen für verschuldete Regionen aussprechen.

Hardt betonte zudem, dass der Bund zusätzliche finanzielle Belastungen für die Kommunen vermeiden solle. Diese Vorsichtsmaßnahme helfe, neue Haushaltslücken zu verhindern, während die bestehenden Schulden abgebaut werden. Die aktuelle Regierung habe die Verantwortung für den Gesetzentwurf übernommen – ein Bruch mit der Politik früherer Regierungen.

Für die Zukunft sei weitere Unterstützung denkbar, falls sich die Haushaltslage verbessere. Hardt regte an, die Finanzhilfen idealerweise über 2029 hinaus fortzuführen, wobei eine Verlängerung von künftigen Parlamentsentscheidungen abhängen werde.

Das Entlastungsgesetz wird zwischen 2026 und 2029 jährlich 250 Millionen Euro an bedürftige Länder verteilen. Sein Erfolg bei der Reduzierung der Altschulden hängt von anhaltender Haushaltsdisziplin und möglichen künftigen Mitteln ab. Die Bundesregierung hat signalisiert, dass sie neue Finanzkrisen in den Kommunen verhindern will.

Quelle