27 April 2026, 12:49

Bundesgesundheitsministerin Warken besucht Münsinger Apotheke für Reformgespräche

Ein hölzerner Schrank voller ordentlich arrangierter Medikamentenflaschen, mit einer Tür auf der linken Seite.

Bundesgesundheitsministerin Warken besucht Münsinger Apotheke für Reformgespräche

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken besucht Münsinger Bahnhof-Apotheke

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Letzten Freitag stattete Bundesgesundheitsministerin Nina Warken der Bahnhof-Apotheke in Münsingen, Baden-Württemberg, einen Besuch ab. Die von Dr. Melanie Gaub geführte Apotheke war Schauplatz von Gesprächen über die Ausweitung des apothekerlichen Leistungsspektrums und die Entlastung des Sektors von bürokratischen Hürden.

Während des Besuchs bestätigte Warken Pläne zur Erhöhung der festen Apothekengebühr – eine seit Langem von der Branche geforderte Maßnahme. Zwar räumte sie ein, dass Versandapotheken mittlerweile fest zum System gehörten, betonte jedoch, dass eine strengere Aufsicht notwendig sei.

Dr. Gaub setzte sich dafür ein, Apotheken mehr Verantwortung zu übertragen, etwa bei Impfungen, um Ärzte zu entlasten. Mit dem richtigen rechtlichen Rahmen könnten Apotheken ihre Dienstleistungen deutlich ausbauen, argumentierte sie. Warken stimmte grundsätzlich zu, wies jedoch darauf hin, dass einige Reformen der Zusammenarbeit mit den Berufskammern bedürften.

Die Ministerin unterstrich ihr Engagement für Bürokratieabbau, gab aber zu, dass regulatorische Grenzen ihren Handlungsspielraum einschränkten. Auf Nachfrage zu Details des Besuchs lehnte Warken später weitere Stellungnahmen ab.

Dr. Gaub bezeichnete das Treffen als "sehr angenehm" und lobte, dass Warken die Herausforderungen lokaler Apotheken deutlich erkannt habe.

Der Besuch unterstrich die laufenden Bemühungen, die Apothekenregulierung zu reformieren und Gesundheitsleistungen breiter zu verteilen. Warens Zusage zur Gebührenerhöhung markiert einen Fortschritt – umfassendere Änderungen hängen jedoch von der Zusammenarbeit mit den Standesvertretungen ab.

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