14 April 2026, 12:20

Bonns erste öffentliche City-Sanifair-Toilette startet als Pilotprojekt in der Fußgängerzone

Öffentliche Toilette mit zwei Waschbecken, einem großen Spiegel, Wasserhähnen, einem Bodenmülleimer, einer Tür mit Griff und Deckenleuchten.

Bonns erste öffentliche City-Sanifair-Toilette startet als Pilotprojekt in der Fußgängerzone

Erste öffentliche City-Sanifair-Toilette in Bonns Fußgängerzone eröffnet

Im Rahmen eines Pilotprojekts hat in der Bonner Fußgängerzone die erste öffentliche City-Sanifair-Toilette ihre Türen geöffnet. Betrieben wird die Anlage von Tank & Rast. Nutzer zahlen pro Besuch einen Euro, wobei 50 Cent in umliegenden Geschäften eingelöst werden können. Nun sollen weitere Standorte in ganz Nordrhein-Westfalen folgen.

Die Initiative stößt bei lokalen Politikern auf Zustimmung. Gerlinde Steingrüber, Vorsitzende der MIT (Mittelstands- und Wirtschaftunion) der CDU in Solingen, setzt sich seit Langem für eine bessere Versorgung mit öffentlichen Toiletten in städtischen Gebieten ein. Für sie ist das Projekt ein wichtiger Schritt in der Stadtentwicklung.

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Im Stadtteil Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid schlug der stellvertretende Bezirksbürgermeister Marc Westkämper vor, an der Düsseldorfer Straße eine ähnliche Einrichtung einzurichten. Sein Plan sieht vor, ein leerstehendes Ladenlokal in eine Sanifair-Toilette umzuwandeln, um die Attraktivität des Viertels zu steigern. Der Bezirksrat wird den Vorschlag in seiner nächsten Sitzung prüfen.

Die Bonner Toilette funktioniert nach dem Bezahlmodell: Besucher zahlen einen Euro Eintritt, können davon jedoch die Hälfte als Gutschein bei teilnehmenden Händlern vor Ort einlösen. Dieses System soll die Kosten decken und gleichzeitig die Kundenfrequenz in den Geschäften erhöhen.

Falls der Vorschlag für die Düsseldorfer Straße genehmigt wird, könnte er dem Bonner Vorbild folgen. Die Einrichtung würde nicht nur eine neue öffentliche Serviceleistung schaffen, sondern durch das Gutscheinsystem auch den lokalen Einzelhandel stärken. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Bezirksrat.

Quelle