10 April 2026, 14:22

BfS und ABI beenden gemeinsame Fraktion in Solingen nach monatelangen Konflikten

Eine Karte von Deutschland aus dem 19. Jahrhundert, die die politischen Grenzen zeigt, auf altem Papier gedruckt mit Text oben und unten.

BfS und ABI beenden gemeinsame Fraktion in Solingen nach monatelangen Konflikten

Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) und Alternative Bürgerinitiative Solingen (ABI) beenden gemeinsame Fraktion bis Jahresende

Die Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) und die Alternative Bürgerinitiative Solingen (ABI) werden ihre gemeinsame Stadtratsfraktion zum 31. Dezember auflösen. Die Trennung folgt auf monatelange ungelöste Konflikte zwischen den beiden Vereinigungen. Ab dem 1. Januar 2024 wird die BfS stattdessen als eigenständige Ratsgruppe unter einem neuen Namen agieren.

Der Beschluss zur Trennung fiel, nachdem der BfS-Vorstand feststellte, dass eine weitere Zusammenarbeit unmöglich geworden sei. Tiefe Gräben in den politischen Ansichten, Arbeitsmethoden und zwischenmenschlichen Beziehungen hätten eine konstruktive Zusammenarbeit unmöglich gemacht. Die Spannungen erstreckten sich auch auf grundlegende inhaltliche Streitfragen.

Die BfS hat offiziell bei der Oberbürgermeisterin beantragt, eine neue Ratsgruppe unter dem Namen Bürgergemeinschaft für Solingen einzurichten. Dieser sollen die beiden Mitglieder Martin Bender und Jan Michael Lange angehören. Die Übergangsphase bis Jahresende ermöglicht die notwendigen administrativen Anpassungen.

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Trotz des Verlusts bestimmter Fraktionsrechte aufgrund der geringeren Gruppenstärke betonte die BfS, dass Prinzipien und Integrität wichtiger seien als finanzielle Vorteile oder politischer Einfluss. Die formale Trennung tritt wie geplant am 31. Dezember in Kraft und markiert damit das Ende der gemeinsamen Fraktion.

Die neue BfS-Ratsgruppe wird am 1. Januar 2024 mit reduzierter Vertretung, aber einer klareren unabhängigen Ausrichtung ihre Arbeit aufnehmen. Die Auflösung spiegelt langjährige, unlösbare Differenzen wider. Beide Seiten werden künftig getrennt voneinander in der Kommunalpolitik agieren.

Quelle