BfS pocht auf faktenbasierte Arena-Debatte – und warnt vor Millionenkosten durch CDU-Blockade
Felix HoffmannBfS pocht auf faktenbasierte Arena-Debatte – und warnt vor Millionenkosten durch CDU-Blockade
Die Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) hat ihre Unterstützung für das Projekt Arena Bergisch Land erneut bekräftigt. Die Partei besteht auf eine ergebnisoffene Diskussion, die sich an Fakten und nicht an politischer Ideologie orientiert. Kritik übt sie an anderen lokalen Parteien, die sich einer solchen Herangehensweise verweigern.
Jan Michael Lange, Fraktionsvorsitzender der BfS/ABI, warf den Solinger Parteien vor, eine transparente Debatte zu blockieren. Er warnte, dass – falls die Arena nicht in Solingen gebaut werde – eine Nachbarstadt die Chance nutzen könnte, während die hiesigen Politiker ihre Untätigkeit bereuen müssten.
Patrick Hinck, finanzpolitischer Sprecher der BfS, kritisierte die CDU dafür, die Machbarkeitsstudie zur Arena pauschal abzulehnen. Ihre Alternativvorschläge könnten die Stadt seiner Meinung nach mit 20 bis 30 Millionen Euro zusätzlicher Kosten belasten – ohne dass klar sei, woher diese Mittel stammen sollen.
Jan Klein, sportpolitischer Sprecher der BfS, sprach sich zwar für das Projekt aus, betonte aber, dass Schul- und Breitensport, Freizeitangebote und Naherholung geschützt werden müssten. Die Partei versprach, den Prozess konstruktiv zu begleiten, alle berechtigten Interessen zu berücksichtigen und eng mit den Solinger Bürgerinnen und Bürgern zusammenzuarbeiten.
Die BfS bleibt einer sorgfältigen, faktenbasierten Prüfung des Projekts Arena Bergisch Land verpflichtet. Sie will ideologische Entscheidungen vermeiden und sicherstellen, dass der Prozess der gesamten Stadt zugutekommt. Gleichzeitig wirft die Partei lokalen politischen Gegnern vor, in alte Muster aus Misstrauen und starrem Widerstand zurückzufallen.






