03 April 2026, 16:23

Betrunkener Audi-Fahrer rast mit 120 km/h durch Köln – Verfolgungsjagd endet auf Gehweg

Eine Person, die ein rotes Auto auf einer Rennstrecke fährt und auf eine Verkehrsinsel zusteuert, mit einem unscharfen Hintergrund, der hohe Geschwindigkeit andeutet.

Betrunkener Audi-Fahrer rast mit 120 km/h durch Köln – Verfolgungsjagd endet auf Gehweg

39-Jähriger flüchtet betrunken vor Polizei durch Köln – Verfolgungsjagd endet auf Gehweg

In den frühen Morgenstunden des Dienstag, 8. Juli, führte ein 39-jähriger Autofahrer die Polizei auf eine gefährliche Verfolgungsjagd durch Köln. Der Vorfall begann, als Beamte auf der Zoobrücke eine routinemäßige Kontrolle durchführen wollten – doch statt anzuhalten, floh der Mann mit seinem Audi TT.

Die Flucht begann gegen 1.00 Uhr, nachdem die Polizei das Fahrzeug zum Anhalten aufforderte. Statt zu bremsen, gab der Fahrer plötzlich Gas und raste mit über 120 km/h durch eine Zone mit Tempo-50-Beschränkung. Er missachtete zwei rote Ampeln und überschritt zeitweise auch in anderen Bereichen die zulässige Höchstgeschwindigkeit, bevor die Beamten ihn schließlich in Köln-Deutz stoppen konnten.

Die Verfolgung endete abrupt, als der Mann auf der Deutz-Mülheimer Straße plötzlich bremste und auf den Gehweg fuhr. Die Polizei stellte fest, dass er stark alkoholisiert war: Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,5 Promille. Zudem konnte er keinen gültigen Führerschein vorweisen – stattdessen präsentierte er einen abgelaufenen ukrainischen Führerschein.

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Die Behörden zogen seinen Führerschein ein und erteilten ihm ein Fahrverbot. Nun muss er sich wegen Trunkenheit am Steuer, Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis und illegalen Straßenrennens vor Gericht verantworten.

Als Reaktion auf solche Vorfälle hat die Kölner Polizei die Kontrollen auf der Zoobrücke verstärkt. Dazu gehören mobile Geschwindigkeitsmessungen, Alkoholkontrollen zu Stoßzeiten sowie verstärkte nächtliche Streifen. Zudem arbeitet man mit den lokalen Behörden zusammen, um die Verkehrssicherheit in der Region zu verbessern.

Durch sein rücksichtsloses Verhalten beging der Fahrer mehrere schwere Straftaten. Sein Führerschein wurde sofort entzogen, und ihm wurde untersagt, die Fahrt fortzusetzen. Der Fall wird nun im Rahmen des Strafverfahrens weiterverfolgt.

Quelle