27 March 2026, 16:17

Betrügerische ETA-Websites: Zwei Fälle in Deutschland aufgedeckt

Ein Plakat mit Text und Logo, auf dem versteckte Gebühren in Rechnungen Familien monatlich Hunderte von Dollar kosten können.

Betrügerische ETA-Websites: Zwei Fälle in Deutschland aufgedeckt

Zwei Betrugsfälle mit gefälschten Websites für britische Elektronische Reiseerlaubnis (ETA) in Deutschland gemeldet

In Deutschland wurden zwei Betrugsfälle im Zusammenhang mit gefälschten Websites für die britische Elektronische Reiseerlaubnis (ETA) bekannt. Bei dem jüngsten Vorfall entging ein Paar aus Bielefeld nur knapp einem finanziellen Verlust durch eine betrügerische Seite. Die Behörden warnen Reisende eindringlich, Anträge ausschließlich über das offizielle Portal der britischen Regierung zu stellen.

Das Paar aus Bielefeld suchte Anfang März 2026 online nach einem Antragsformular für die ETA. Auf einer über eine Suchmaschine gefundenen Website gaben sie ihre persönlichen Daten sowie Kreditkarteninformationen ein. Die angeforderte Summe belief sich auf rund 240 Euro – deutlich mehr als die offizielle Gebühr von 18,50 Euro pro Person –, was bei ihnen Misstrauen weckte.

Sie verweigerten umgehend die Zahlungsfreigabe und kontaktierten ihre Bank, um die Karte sperren zu lassen. Am 13. März 2026 erstatteten sie online Anzeige wegen des Betrugsversuchs. Bereits zuvor war in Kaarst/Dormagen ein ähnlicher Fall registriert worden: Die Polizei verzeichnete dort am 29. August 2025 einen vergleichbaren Betrug.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die britische Regierung führte die ETA-Pflicht für Reisende vor fast einem Jahr ein. Anträge müssen ausschließlich über die offizielle Regierungswebsite unter *https://www.gov.uk/eta eingereicht werden. Auch die Verbraucherzentrale Deutschland* hat Leitlinien veröffentlicht, wie man betrügerische Websites erkennt und sich vor weiteren Vorfällen schützt.

Die beiden gemeldeten Fälle zeigen die Risiken auf, die mit der Nutzung inoffizieller Seiten für ETA-Anträge verbunden sind. Reisende werden dringend aufgefordert, vor der Eingabe persönlicher oder Zahlungsdaten die offizielle Gebühr und die korrekte Website zu überprüfen. Die Behörden beobachten und bekämpfen weiterhin betrügerische Aktivitäten, die sich gegen Antragsteller für die britische Reiseerlaubnis richten.

Quelle