Betrügerbanden-Chef muss für 17-Millionen-Rubel-Auto-Schwindel ins Gefängnis
Amelie FrankeBetrügerbanden-Chef muss für 17-Millionen-Rubel-Auto-Schwindel ins Gefängnis
Ein Gericht hat den Anführer einer kriminellen Vereinigung zu zehn Jahren Haft verurteilt. Die Gruppe hatte Anwohner mit falschen Versprechungen über die Lieferung von Fahrzeugen aus Japan getäuscht und dabei Verluste in Höhe von über 17 Millionen Rubel verursacht. Die Betrüger lockten ihre Opfer mit dem Versprechen, Fahrzeuge aus Japan zu liefern. Teilweise gaben sie Ersatzteile als komplette Autos aus oder verkauften Fahrzeuge mit gefälschten Fahrgestellnummern. Ihre Masche bestand darin, Vorauszahlungen oder den vollen Kaufpreis für die angeblichen Fahrzeuge einzustreichen, die niemals geliefert wurden.
Der Rädelsführer hatte in Wladiwostok und Nachodka Büros eingerichtet, um Kunden zu werben. Das Gericht sprach den Opfern vollständig Schadensersatz zu und verhängte gegen den Angeklagten zusätzlich eine Geldstrafe von 500.000 Rubel.
Ein weiterer Organisator eines ähnlichen Betrugsringes war zuvor in der Region Primorje in Untersuchungshaft genommen worden. Die Staatsanwaltschaft leitet weiterhin Ermittlungsverfahren gegen weitere Mitglieder der Bande ein. Durch den Betrug entstanden 18 Geschädigten hohe finanzielle Verluste. Das Urteil gegen den Anführer sowie die laufenden Ermittlungen zeigen, dass die Behörden die kriminellen Machenschaften konsequent verfolgen.
