Bergisches Städtedreieck hisst israelische Flagge gegen Antisemitismus und für 59 Jahre Freundschaft
Elias KochBergisches Städtedreieck hisst israelische Flagge gegen Antisemitismus und für 59 Jahre Freundschaft
Drei Städte im Bergischen Land hissen am 12. Mai die israelische Flagge – ein symbolträchtiger Akt zu einem bedeutenden diplomatischen Jubiläum. Die Bürgermeister von Solingen, Remscheid und Wuppertal zeigen damit Flagge für 59 Jahre deutsch-israelische Beziehungen. Gleichzeitig setzen sie ein deutliches Zeichen gegen den wachsenden Antisemitismus in der Region.
Die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel jährt sich am 12. Mai zum 59. Mal – der offizielle Beginn datiert auf das Jahr 1965. In diesem Jahr fällt die Flaggenhissung mit dem 75. Gründungsjubiläum Israels zusammen, das nach dem jüdischen Kalender am 26. April gefeiert wurde. Der Staat Israel war am 14. Mai 1948 von David Ben-Gurion ausgerufen worden, der daraufhin erster Ministerpräsident wurde.
Das Bergische Städtedreieck pflegt seit Langem enge Verbindungen zu Israel: Wuppertal unterhält seit 1977 eine Partnerschaft mit Be'er Scheva, Solingen ist seit 1987 mit Ness Ziona verschistert. Nun prüft auch Remscheid die Möglichkeit, eine eigene Städtepartnerschaft mit einer israelischen Kommune aufzubauen.
Mit der gemeinsamen Aktion bekräftigen die Bürgermeister ihre Unterstützung für die internationale Initiative "Bürgermeister vereint gegen Antisemitismus". Die Flaggenhissung steht für Solidarität mit Israel und der jüdischen Gemeinschaft und sendet ein klares Signal gegen Hass und Diskriminierung.
In allen drei Städten wird die Zeremonie zeitgleich stattfinden. Sie würdigt Jahrzehnte der Freundschaft zwischen Deutschland und Israel und unterstreicht den lokalen Widerstand gegen Antisemitismus. Die Initiative der Bürgermeister zeigt: Die Bemühungen um die Vertiefung kultureller und politischer Bindungen gehen weiter.






