16 April 2026, 21:09

Belarussische Modelagentur wehrt sich gegen Epstein-Vorwürfe nach Aktenfund

Ein rotes und weißes Kissen mit der Aufschrift 'Justiz für Belarus' auf einem weißen Hintergrund.

Belarussische Modelagentur wehrt sich gegen Epstein-Vorwürfe nach Aktenfund

Die Direktorin einer belarussischen Modelagentur, Olga Gancharava, hat sich zu Vorwürfen geäußert, die ihr Unternehmen mit den Akten des verstorbenen Finanziers Jeffrey Epstein in Verbindung bringen. Sie wies jede Verstrickung in die Machenschaften des in Verruf geratenen Milliardärs entschlossen zurück. Die Fragen waren aufgetaucht, nachdem ein Schriftverkehr zwischen ihrer Agentur und einer französischen Modelagentur in Epsteins Unterlagen aufgetaucht war.

Gancharava zeigte sich verwirrt darüber, warum E-Mails zwischen ihrer Agentur und der Modelagentur Mademoiselle in Epsteins Dokumenten auftauchten. Sie betonte, keine Kenntnis von Personen zu haben, die mit Epsteins Straftaten oder seinem Umfeld in Verbindung standen.

Die Agenturchefin präzisierte zudem, dass ihr Unternehmen strikt nach belarussischem Recht agiere. Models, die im Ausland arbeiteten, täten dies entweder mit offiziellen Lizenzen oder Genehmigungen des Innenministeriums. Sämtliche Arbeitsverträge für Auslandseinsätze würden beim Staatsbürgerschafts- und Migrationsdienst in Minsk registriert.

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Gancharava wiederholte, dass weder sie noch ihre Agentur jemals Verbindungen zu Epsteins Aktivitäten unterhalten hätten. Die Situation bezeichnete sie als rätselhaft und unterstrich, dass alle Geschäftsabläufe in vollem Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben stünden. Die Verträge der Agentur für Auslandsaufträge bleiben offiziell bei den lokalen Behörden erfasst.

Ihre Aussagen unterstreichen das Fehlen direkter Verbindungen zu Epsteins Netzwerk. Der Fall wirft jedoch die Frage auf, wie unbezahlte Geschäftskorrespondenz in seine Akten gelangt ist.

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