Bayer Leverkusen vor dem Showdown: Wer steht im Tor gegen Heidenheim?
Amelie FrankeBayer muss sich in Heidenheim schwer tun - Torwartfrage offen - Bayer Leverkusen vor dem Showdown: Wer steht im Tor gegen Heidenheim?
Bayer Leverkusen reist zum entscheidenden Bundesliga-Duell gegen den 1. FC Heidenheim
An diesem Wochenende steht für Bayer Leverkusen ein entscheidendes Bundesliga-Spiel beim 1. FC Heidenheim an. Die Partie hat besondere Brisanz, da die Mannschaft einen fünf Punkte betragenden Rückstand auf den dritten Tabellenplatz verkürzen will. Mit noch acht ausstehenden Spielen könnte jedes Ergebnis ihre Hoffnungen auf die Champions League maßgeblich beeinflussen.
Im Fokus steht dabei auch die Torhüterfrage von Trainer Kasper Hjulmand. Sowohl Mark Flekken als auch Janis Blaswich kämpfen um den Platz zwischen den Pfosten – eine Entscheidung, die die Spannung vor dem Spiel zusätzlich erhöht.
Leverkusens Torwart-Dilemma begann, als Flekken Mitte Januar eine Knieverletzung erlitt. Seine Abwesenheit ebnete Blaswich den Weg, der als Ersatzmann überzeugende Leistungen zeigte. Besonders in der Champions League glänzte er mit entscheidenden Paraden, darunter eine mit einer Bewertung von 1,5 gegen den FC Arsenal – trotz des späteren Ausscheidens des Teams.
Mittlerweile ist Flekken wieder fit und hat das volle Training aufgenommen. Doch Blaswichs starke Form macht Hjulmand die Entscheidung nicht leichter. Der Trainer gab zu, sich intern bereits festgelegt zu haben, hielt sich jedoch mit der Bekanntgabe des Starters bedeckt. Er bezeichnete die Auswahl als schwierig, angesichts der Stärken beider Torhüter.
Gleichzeitig warnte Hjulmand seine Spieler davor, Heidenheim trotz dessen Tabellenposition zu unterschätzen. Ein Sieg würde den Druck auf Leverkusens Konkurrenten im Rennen um die Champions-League-Qualifikation erhöhen. In letzter Zeit wurden jedoch defensive Schwächen sichtbar – etwa bei der Balleroberung und bei zugelassenen Torchancen –, was eine solide Leistung umso wichtiger macht.
Das Ergebnis dieses Spiels könnte Leverkusens Kampf um die Top Vier entscheidend prägen. Mit noch acht Partien müssen sie Punkte holen, um das fünf Punkte betragende Defizit zu verringern. Unterdessen bleibt die Torhüter-Debatte bestehen, während Hjulmand zwischen Flekkens Erfahrung und Blaswichs jüngsten Heldentaten abwägt.






