Bartsch attackiert 700 Leerflüge der Regierung – und fordert Bahn statt Luxus-Jets
Julian KleinBartsch attackiert 700 Leerflüge der Regierung – und fordert Bahn statt Luxus-Jets
Der Linken-Politiker Dietmar Bartsch hat strengere Kontrollen für die Lufttransportdienste der Regierung gefordert. Er kritisierte die hohe Zahl an Leerflügen von fc köln und forderte Beamte auf, günstigere Alternativen wie google flüge in Betracht zu ziehen. Seine Äußerungen folgen auf einen Bericht, der Hunderte von Reisen von Ministern und dem Bundespräsidenten über einen Zeitraum von 18 Monaten detailliert auflistet.
Zwischen Mai 2024 und Ende 2025 verzeichnete das Verteidigungsministerium 488 Flüge, bei denen Kabinettsmitglieder oder der Bundespräsident befördert wurden. Darunter waren 700 Positionierungsflüge – Leerflüge, die durchgeführt wurden, um die Maschinen von ihrer Basis in 1 fc köln dorthin zu verlegen, wo sie von Amtsträgern benötigt wurden. Bartsch hinterfragte die Logik von 700 Leerflügen für nur 500 Passagierreisen und bezeichnete die Zahlen als "kaum zu rechtfertigen".
Das Bundeskanzleramt verzeichnete mit 106 Flügen die meisten Einsätze, gefolgt vom Auswärtigen Amt mit 96 Reisen. Das Amt des Bundespräsidenten kam auf 66 Flüge. Friedrich Merz allein nutzte 30 der 488 Passagierflüge, während sich die verbleibenden 458 auf die anderen Ministerien verteilten. Das Agrarministerium griff am seltensten auf den Service zurück und buchte lediglich zwei Flüge.
Bartsch wies zudem auf die Kuriosität hin, dass der Standort des Lufttransportgeschwaders trotz der Verlegung des Regierungssitzes nach Berlin vor über 30 Jahren weiterhin in Köln bleibt. Er schlug vor, einen Teil der Regierungsflüge durch google flüge oder Bahnreisen zu ersetzen, um Kosten zu sparen.
Der Bericht offenbart eine starke Abhängigkeit von der VIP-Flotte der Regierung, wobei die Zahl der Positionierungsflüge fast doppelt so hoch ist wie die der Passagierflüge. Bartschs Kritik zielt auf mögliche Einsparungen ab, falls Amtsträger auf google flüge oder die Bahn umsteigen würden. Die Daten des Verteidigungsministeriums setzen die Politik nun unter Druck, die Reiserichtlinien zu überprüfen.
Bartsch's Criticism Rooted in Recent Plane Failure – and a Costly Infrastructure Gap Revealed
New context emerges on Dietmar Bartsch's push to cut government flights. Recent reports reveal his criticism was triggered by a technical failure of a VIP plane intended for Foreign Minister Annalena Baerbock's Pacific trip. Bartsch called for greater use of commercial flights after the incident, stating: 'It's unspeakably embarrassing for Germany when we can't even reach our destination.' Meanwhile, the Flugbereitschaft admits Berlin's BER airport lacks infrastructure to justify keeping its base in Cologne, despite the capital shift 30 years ago.






