Atlanta stoppt vorläufig den Bau neuer Self-Storage-Lager – was kommt als Nächstes?
Elias KochAtlanta stoppt vorläufig den Bau neuer Self-Storage-Lager – was kommt als Nächstes?
Atlanta hat Maßnahmen ergriffen, um den Bau neuer Self-Storage-Anlagen vorläufig zu stoppen. Bürgermeisterin Keisha Lance Bottoms unterzeichnete eine Verfügungsverordnung, die ein vorübergehendes Moratorium für solche Projekte verhängt. Der Stadtrat wird die Maßnahme in seiner nächsten Sitzung am 6. Juli beraten.
Die Verordnung der Bürgermeisterin blockiert bis zur Ratssitzung die Genehmigung neuer Self-Storage-Projekte. Ziel ist es, eine sorgfältige Standortplanung dieser Einrichtungen in wachsenden Stadtvierteln zu gewährleisten.
Ein separater, derzeit diskutierter Bebauungsvorschlag sieht eine Verlängerung des Baustopps um 180 Tage vor. Stadtrat Dustin Hillis, der Initiator des Plans, betont die Notwendigkeit einer durchdachten Flächennutzung angesichts des Wachstums Atlantas. Die Vorlage verpflichtet die Stadtplanungsbehörde zudem, in dieser Zeit keine neuen Anträge auf Baugenehmigungen zu bearbeiten.
Mit dem Vorschlag soll untersucht werden, wie sich Self-Storage-Anlagen auf die lokalen Gebiete auswirken. Zudem würde ein besonderes Genehmigungsverfahren für künftige Einrichtungen eingeführt. Kritiker argumentieren, dass solche Anlagen den Verkehr erhöhen, der Stadt aber kaum Arbeitsplätze für Anwohner bieten.
Das vorübergehende Moratorium gilt bereits. Falls der Stadtrat dem verlängerten 180-Tage-Stopp zustimmt, hätten die Behörden Zeit, die Auswirkungen zu analysieren und die Vorschriften zu überarbeiten. Die Abstimmung über den Vorschlag findet in der Sitzung am 6. Juli statt.
