10 April 2026, 20:34

Apotheken protestieren am 23. März für faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen

Eine große Gruppe von Menschen nimmt an einem Black Lives Matter-Protest auf der Straße teil, einige halten Schilder und andere tragen Kappen und Taschen, mit einem Fahrrad im Vordergrund und Bäumen und einem Mast im Hintergrund.

Apotheken protestieren am 23. März für faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen

Apotheken in ganz Deutschland bereiten sich auf Proteste am 23. März vor

In Berlin, Düsseldorf, Hannover und München werden sich Mitarbeiter an Kundgebungen beteiligen, um höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Die Demonstrationen folgen auf unhaltbare Versprechen von Politikern, die Gebührenerhöhungen für den Sektor zugesagt, aber nicht umgesetzt haben.

Organisiert wird der Protest von Apothekenbesitzern und Apothekerverbänden – nicht von Gewerkschaften. Jede Apothekenleitung entscheidet selbst, ob sie an diesem Tag schließt. Falls geschlossen wird, dürfen Mitarbeiter nicht gezwungen werden, an den Kundgebungen teilzunehmen oder ausgefallene Stunden nachzuarbeiten.

Laut dem rechtlichen Prinzip des Annahmeverzugs erhalten Beschäftigte ihren regulären Lohn auch bei einer Schließung. Arbeitgeber können ihnen jedoch Aufgaben wie Bestandsprüfungen oder Bürotätigkeiten zuweisen. Patienten werden währenddessen über Notdienstapotheken weiter versorgt.

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Apotheken, die sich gegen eine Teilnahme am Protest entscheiden, bleiben regulär geöffnet. Die zentrale Forderung bleibt klar: Die Politik muss die versprochenen Gebührenerhöhungen endlich umsetzen und die Arbeitsbedingungen für Apothekenteams verbessern.

Die Aktion am 23. März unterstreicht die wachsende Unzufriedenheit unter den Beschäftigten. Ob geschlossen wird, hängt von den einzelnen Apothekenleitungen ab – für Mitarbeiter, die nicht teilnehmen, gibt es keine Konsequenzen. Ziel des Protests ist es, von der Politik endlich eine Reaktion auf die seit Langem bestehenden Probleme bei Bezahlung und Arbeitsbelastung zu erzwingen.

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