15 April 2026, 20:17

Alter Bahnhof: SPD drängt auf schnelle Lösungen gegen Verfall und Kostenexplosion

Alte Postkarte zeigt Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Strommasten, Flaggen, Brücke, rauchendem Zug auf Schienen und Himmel, mit handschriftlichem Text auf der Vorderseite.

Alter Bahnhof: SPD drängt auf schnelle Lösungen gegen Verfall und Kostenexplosion

Die Zukunft des Alten Bahnhofs ist zu einem drängenden Thema in der lokalen Politik geworden. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Iris Preuß-Buchholz drängt auf zügiges Handeln, um weitere Verzögerungen zu vermeiden. Sie warnt, dass Zögern finanzielle und entwicklungspolitische Rückschläge für die Stadt nach sich ziehen könnte.

Preuß-Buchholz betont, dass sowohl am Bahnhof als auch im umliegenden Park neue Dynamik nötig sei. Sie argumentiert, dass anhaltende Untätigkeit zu steigenden Instandhaltungskosten, stagnierendem Fortschritt und einem möglichen Verlust von Investoren führen werde. Allein die Sanierung der Lüftungsanlage erfordere Millioneninvestitionen – der bauliche Zustand des Gebäudes sei daher ein großes Problem.

Die SPD-Stadtratsfraktion setzt sich nun dafür ein, den Bieterwettbewerb für den Alten Bahnhof umgehend zu starten. Zudem haben sie einen Änderungsantrag eingebracht, um das Vorkaufsrecht der Stadt zu sichern und eine klare Frist für den künftigen Betrieb festzulegen. Preuß-Buchholz wies Vorschläge zurück, die Stadt solle das Gebäude selbst übernehmen, und verwies auf die hohen Sanierungskosten als zentrales Hindernis.

Auf die jüngste Kritik am Oberbürgermeister angprochen, machte Preuß-Buchholz deutlich, dass der Bahnhof nicht als politisches Schlachtfeld missbraucht werden dürfe. Stattdessen müsse der Fokus auf praktischen Lösungen liegen, um das Projekt voranzubringen.

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Ziel des SPD-Vorschlags ist es, das Vergabeverfahren zu beschleunigen und den Einfluss der Stadt auf die Zukunft des Bahnhofs zu sichern. Ohne schnelles Handeln könnten sich der bauliche Verfall und die finanziellen Risiken weiter verschärfen. Nun ist eine Entscheidung nötig, um weitere Verzögerungen zu vermeiden und das Potenzial des Standorts zu erschließen.

Quelle